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Fragebogen mit Corinne Suter«Ich zitterte am ganzen Körper und fragte mich: Spinne ich?»

Es gibt Corinne Suter fast nur so: Lächelnd, wie hier vor der WM in Cortina d’Ampezzo, wo die Schwyzerin am Donnerstag im Super-G startet.

Wer sind Sie?

Eine ruhige, sehr motivierte und ehrgeizige Person.

Was ist das Verrückteste, das Sie je getan haben?

Einen Bungee-Sprung im letzten Frühling im Verzascatal. Ich stand auf dem Staudamm, zitterte am ganzen Körper und fragte mich: Was mache ich hier eigentlich? Spinne ich? Dafür ist das Gefühl danach umso krasser, unbeschreiblich. Ich wollte gleich noch einmal springen – es kann süchtig machen.

Wie lange halten Sie es ohne Handy aus?

Sehr lange. Zu Hause kann es über Tage auf dem Nachttisch liegen, ohne dass ich draufschaue. Ich mache das nicht einmal bewusst, merke aber, dass es mir sehr gut tut, ohne Handy zu sein. Ich brauche nicht immer erreichbar zu sein. Aber wenn es mit den Skirennen weitergeht, ich einrücken muss, nichts verpassen darf oder einen Anruf erwarte, ist es natürlich dabei.

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