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Interview zum Putsch in Burma«Ich werde mich verstecken, so gut ich kann»

Ein Mitarbeiter von Aung San Suu Kyi berichtet, was er über das Schicksal der ein­gesperrten einstigen Wahl­siegerin weiss. Er selbst kann nach dem Militär­putsch nur über einen geheimen Kanal kommunizieren.

Die Wut auf das Militär ist gross: Demonstration vor der chinesischen Botschaft in Yangon, im Hintergrund eine Flagge mit dem Konterfei Aung San Suu Kyis (12. Februar).
Die Wut auf das Militär ist gross: Demonstration vor der chinesischen Botschaft in Yangon, im Hintergrund eine Flagge mit dem Konterfei Aung San Suu Kyis (12. Februar).
Foto: AFP

Ko Arkar Myo Htet, 33, hat mehrere Jahre an der Seite von Aung San Suu Kyi gearbeitet. Er war Manager der von ihr gegründeten Stiftung, die Bildung und Gesundheit fördert. Im November wurde Arkar für die Partei National League for Democracy (NLD) ins Oberhaus gewählt. Was Arkar über das Schicksal der Wahlsiegerin unter Hausarrest weiss, was er von den US-Sanktionen hält und wie es ihm gelingt, sich dem Zugriff der Armee zu entziehen, erklärt er über einen digitalen Kanal, den das Militär nicht stummschalten konnte.

Herr Arkar, wie geht es Aung San Suu Kyi? Und wo ist sie?

Wir können nicht direkt mit ihr kommunizieren, das Militär hat alle Kontakte unterbrochen, aber wir haben unsere Quellen. Sie wird in ihrer Residenz in der Hauptstadt Naypyidaw festgehalten und steht dort unter Hausarrest. So weit wir hören, geht es ihr gesundheitlich gut.

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