Zum Hauptinhalt springen

Kolumne Max KüngIch war noch niemals im… Polestar 2

Ein Elektroauto ist nicht nur «gut» für die Umwelt, sondern auch fürs Gehirn: Immerzu ist man am kopfrechnen und überlegen. Wie lange reicht die Batteriefüllung? Wo kann ich laden und wenn ja zu welchem Tarif?

Das Auto ist nicht billig, aber dafür ist es der Strom
Das Auto ist nicht billig, aber dafür ist es der Strom
Foto: Max Küng

Der schönste Ort meiner Kindheit war der Kofferraum unseres senfgelben Toyota Corolla Kombis. Dorthin verzog ich mich, wenn es während der Kirschenernte zu regnen begann, Donner grollte, Blitze zuckten. Im faradayschen Käfig des Kofferraums war ich sicher, las von der Kinderarbeit befreit Comics und lauschte dem Regen, der auf das Blechdach trommelte (ein Geräusch übrigens, welches jenem nicht unähnlich ist, das erklingt, wenn man auf der Computertastatur flüssig einen Text schreibt).

Deswegen mag ich auch heute noch Gewitter aller Art – und Autos. Auch wenn mein Verhältnis zu Pkws etwas schwierig geworden ist. Nebst den ökologischen und sozialen Problemen sind es auch ästhetische: Man kann die Karren nicht mehr unterscheiden. Und wenn sie doch auffallen, dann negativ (BMWs etwa mit ihrer Riesenhoden-Designattitüde). Meine Beziehung zum Auto ist daher ein Mix aus Pragmatismus und Nostalgie, auch wenn Letztere mehr und mehr erodiert. Vielleicht jedoch ändert sich dies wieder: dank den Elektroautos, etwa dem brandneuen Polestar, ein Produkt aus China mit schwedischen Genen (Volvo).

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.