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Intensivpflegerin über Corona«Ich spreche mit den Bewusstlosen, um ihre Angst zu lindern»

Sie sind das rarste Gut in der aktuellen Corona-Krise: Intensivpflegekräfte, die schwer Erkrankte im Schichtbetrieb am Leben erhalten. Eine von ihnen ist Jeannette Chong-Rayot aus dem Unispital Basel.

Die 38-jährige Jeannette Chong arbeitet seit 20 Jahren in der Pflege, die meiste Zeit davon auf Intensivstationen.
Die 38-jährige Jeannette Chong arbeitet seit 20 Jahren in der Pflege, die meiste Zeit davon auf Intensivstationen.
Foto: Nicole Pont

Frau Chong-Rayot, wie hat sich Ihre Arbeit seit der Pandemie verändert?

Aktuell arbeite ich an manchen Tagen auf der normalen Intensivstation (IPS), häufig aber auch auf der isolierten Kohortenstation für Corona-Patienten. Das bedeutet, dass ich viele Tage in kompletter Schutzmontur verbringen muss. Bis die Schutzkleidung aus- und wieder angezogen ist, dauert es. Ich versuche deshalb, vor der Schicht möglichst viel zu trinken, damit ich während der Arbeit den Isolationsbereich nicht für einen Schluck Wasser verlassen muss. Einige aus dem Team erzählen, dass sie nach der Schicht Kopfschmerzen haben, unter anderem, weil sie zu wenig zum Trinken kommen.

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