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Das Leiden von Carlo Janka«Ich muss mich fragen, ob das Ganze noch Sinn ergibt»

Seine Rückenschmerzen plagen Carlo Janka stärker denn je. Der Körper sei nicht bereit für schwierige Aufgaben, sagt der 34-Jährige. Es klingt nach Resignation.

Zum Wegschauen: Carlo Jankas Rücken streikt. Ihm bleibt nur die Hoffnung auf Besserung.
Zum Wegschauen: Carlo Jankas Rücken streikt. Ihm bleibt nur die Hoffnung auf Besserung.
Foto: René Ruis

Carlo Janka ist auf Kurzarbeit gesetzt worden.

Der Bündner war einmal Allrounder, der Beste sogar. Dann war er noch Spezialist für die schnellen Disziplinen, mit gelegentlichen Podestplätzen. Nun ist er nur noch Abfahrer, mit eher düsteren Perspektiven. Neun Rennen bleiben ihm in diesem Winter, wenns hoch kommt. Er sagt: «Mein Körper lässt nicht mehr zu.»

Den Super-G in Gröden am Freitag wird Janka verpassen. Er hat sich gar nicht bemüht um einen Startplatz. Weil das Rennen Gift für ihn wäre: Sein chronisch lädierter Rücken erträgt die ruckartigen Bewegungen und vielen kürzeren Richtungswechsel nicht mehr, das Riesenslalomtraining, welches so wichtig wäre, um am schnellen Schwung zu feilen, lässt er deswegen fast gänzlich sausen. «Seit Monaten ist es extrem mühsam», sagt Janka, es sei noch schlimmer als in den letzten Jahren. Und er sagt: «Ich kann nur hoffen, dass es besser wird. Nur hoffen.»

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