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Im Laden«Ich knüpfe an ein jahrtausendealtes Handwerk an»

Eben erst war sie an der Designmesse Blickfang zu sehen, nun gibt die Goldschmiedin Anna Schmid Einblick in ihr Atelier. Dort greift sie auch auf traditionelle Schmiedekunst zurück.

Die Goldschmiedin Anna Schmid setzt in ihrem  Geschäft kostbare Steine in Szene.
Die Goldschmiedin Anna Schmid setzt in ihrem Geschäft kostbare Steine in Szene.
Foto: Dominik Plüss

Der bernsteinfarbene Edelstein glänzt im Licht der Vitrine, als sei er von goldenen Nadeln durchzogen. «Das ist ein Rutilquarz», sagt Anna Schmid. Die Goldschmiedin zeigt auf den Edelstein, den sie zu Ohrringen und zu Kettenanhängern verarbeitet hat. «Man findet ihn zwar auch in der Schweiz, aber aus Ländern wie Brasilien oder Indien kommen die schönsten Exemplare.» Schmid kennt sich aus. Seit 35 Jahren arbeitet sie mit Edelmetallen, hauptsächlich mit Gold, Silber und Platin – und dabei setzt sie regelmässig auch kostbare Steine in Szene.

Ihr Geschäft hat sie inmitten der Basler Altstadt. Im zweiten Stock des gut 800 Jahre alten Hauses an der Schneidergasse 14 befindet sich auch ihre Werkstatt. Hat man die steile, knarrende Treppe erst einmal erklommen, fühlt man sich um einige Hundert Jahre zurückversetzt. Da steht ein Holzofen im Jugendstil aus dem 19. Jahrhundert. Auf einem gigantischen Holzpflock thront ein Amboss. Und dann ist da natürlich auch die Werkbank. Hier reiht sich Hammer an Hammer, Zange an Zange, Pinzette an Pinzette. Hunderte von Instrumenten wie Feilen, Riegel oder Bohrer stehen in Büchsen und Schachteln griffbereit.

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