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Nebelchaos von Sofia«Ich kann erzählen, was ich will – es hats ja niemand gesehen »

Gerardo Seoane nimmt die Turbulenzen von Bulgarien locker – und betont, dass alles regulär vonstatten ging.

Zufrieden trotz Nebelsuppe: Gerardo Seoane nach dem Spiel gegen Sofia.
Video: SRF

In den letzten zehn Minuten sei es etwas schwierig geworden, findet Gerardo Seoane. Aber vorher gings. Das mag für den Fernsehzuschauer vom Donnerstagabend etwas überraschend klingen, denn er sah vor allem: nichts. Dichter Nebel hatte den Weg ins Vasil-Levski-Stadion von Sofia gefunden und es den Kameras so eigentlich verunmöglicht, klare Bilder des Spiels zu übertragen.

YB gewann das Spiel, das war für Seoane das Wichtigste, logisch. Er betonte nach Spielschluss aber auch, dass alles regulär ablief. Denn wie die TV-Kameras eben auch zeigten: Unter der Nebelschicht war die Sicht einigermassen gut. Also stellte die Regie um, zeigte vor allem das Bild von der Seitenkamera. Das führte immerhin dazu, dass man wieder etwas vom Spiel mitbekam, allerdings in ziemlich chaotischer Manier.

«Das ist jetzt mein Vorteil», sagte Seoane, er könne jetzt ja sagen, was er wolle. Gesehen hat es ohnehin niemand. Das tat er dann doch nicht, «wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt», erzählte er. In der zweiten Halbzeit stellte der Trainer das System um und liess ein 4-3-3 spielen, um den Druck auf den Gegner hochzuhalten. Das sei dem Team gut gelungen, seine Mannschaft habe nicht nur zu Null sondern auch sehr solidarisch gespielt, so Seoane.

mro