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Eishockeyprofi plagen Sorgen«Nicht alle von uns sind so richtig harte Kerle»

Die finanziellen Nöte der Clubs belasten die Spieler: Langnaus Stürmer Julian Schmutz vergiesst Tränen und hat schlaflose Nächte.

Nachdenklich: Julian Schmutz belastet die durch das Coronavirus so schwierig gewordene Situation im Schweizer Eishockey sehr.
Nachdenklich: Julian Schmutz belastet die durch das Coronavirus so schwierig gewordene Situation im Schweizer Eishockey sehr.
Foto: Raphael Moser

Ihr Team musste zehn Tage lang zu Hause bleiben. Wie sinnvoll ist es, spielt Langnau am Dienstag gegen die ZSC Lions (mittlerweile verschoben)?

Das kann man sich durchaus fragen. In der Quarantäne versuchten wir, uns so gut wie möglich fit zu halten. Aber wir konnten erst am Sonntag zurück aufs Eis, da ist nach anderthalb Wochen Pause der Rhythmus verloren gegangen. Spielen wir in Zürich, wird das richtig happig.

Wie wurde trainiert?

Ich machte Sprünge auf dem Balkon, aufs Sofa rauf und runter. (lacht) Der Materialwart stellte mir einen Hometrainer vor die Tür, zudem bekamen wir einen Plan, der eine Stunde Training am Morgen und eine am Nachmittag vorsah. Rumpfbeugen, Liegestütze, man konnte vieles machen. Es gab auch Trainings über Videotelefonie, das Wir-Gefühl sollte nicht verloren gehen.

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