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Stephanie Eymann im Porträt«Ich glaube ungern, was man mir erzählt»

Die BaZ trifft in der Innenstadt die kritische, aber offene und unverkrampfte Regierungskandidatin der LDP, Stephanie Eymann, die nur eines will: ins Präsidialdepartement und dieses «messbar» machen.

Stephanie Eymann will die bürgerliche Mehrheit in der Regierung zurückzugewinnen.
Video: Mischa Hauswirth

Alles wirkt ein wenig fröhlicher, unverkrampfter und sportlich-offener um die LDP-Regierungsratskandidatin Stephanie Eymann: die Begrüssungen ihrer Kollegen, die Fotosession für die BaZ-Bilder, die Gespräche über Ideen, politische Ambitionen und Hobby beim Flanieren durch die Stadt. Die 41-Jährige im Feuerzeichen des Löwen winkt ihren Freunden in der Freien Strasse zu, springt schnell zum Mülleimer, um ihre Kippe zu entsorgen (als Leiterin der Baselbieter Verkehrspolizei muss sie Littering-Vorbild sein), und wehrt herzhaft ab, als sie im Scherz gefragt wird, ob sie sich nicht gleich bei der Klima-Demo abbilden lassen wolle, die eben an ihr vorbei durch die Stadt gezogen ist. Eine Anti-Demo-Haltung ist bei der Polizei wohl berufliche Sozialisation. Bei der Leiterin der Baselbieter Verkehrspolizei ist es noch etwas mehr: Das Asketenhafte und Lustfeindliche, das bei den Klima-Demonstranten mitschwingt, ist nicht ihr Ding und steht auch nicht auf der obersten politischen Traktandenliste der Politikerin, die Jahrzehnte im Oberbaselbiet gelebt hat.

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