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Die Mutter von Nino Niederreiter«Als Nino die Lehre abbrach, war das kaum auszuhalten»

Sie ist die Mutter von Eishockey-Profi Nino Niederreiter und geriet früh in den Zwiespalt: Wie viel Sport ist zu viel Sport? Und wie macht man das mit den anderen Kindern?

Winter für Winter aufgebaut: Die Niederreiters, hier Mutter Ruth, haben im Garten stets ein selbst gebasteltes kleines Hockeyfeld.
Winter für Winter aufgebaut: Die Niederreiters, hier Mutter Ruth, haben im Garten stets ein selbst gebasteltes kleines Hockeyfeld.
Foto: Nicola Pitaro

Ruth Niederreiter, haben Sie letzten Sonntag das Spiel Ihres Sohnes Nino geschaut?

Ja, den ganzen Match.

Er hatte mit 28 Jahren seinen allerersten «Fight» der Karriere … Ein Schock für die Mutter vor dem Fernseher?

Nein, es war ein vergleichsweise relativ «friedlicher» Kampf, es sah nicht so schlimm aus. Ich habe auch die Wiederholung geschaut. (lacht) Sonst hätte ich nicht wirklich Freude gehabt.

War Nino immer ein friedlicher Spieler?

Nicht immer. Er ist kein «Lämmchen» auf dem Eisfeld und kann die Gegner schon provozieren. Aber nicht mit Gewalt.

Welche Hoffnungen und Träume hatten Sie für Ihren Sohn, bevor er mit dem Eishockey begann?

Nichts mit Eishockey. Ich wollte einfach, dass er etwas macht, das ihm Freude bereitet, etwas, in dem er sich weiterentwickeln kann. Egal, ob das etwas Schulisches oder Sportliches ist. Passion war für mich wichtiger als Erfolg. Dank ein paar älteren Buben der Nachbarn kam er dann zum Eishockey.

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