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Kämpferin gegen Corona«Ich bin gestärkt aus der Covid-Krise herausgekommen»

Sie kämpfte im Spital von Lugano um das Leben von Corona-Patienten. Die Pflegefachfrau Maria Pia Pollizzi ist in dieser Zeit an ihre Grenzen gestossen. Im Tamedia-Buch «Lockdown» erzählt Pollizzi, wie sie die Pandemie erlebt – und was sie daraus gelernt hat.

Als Patienten vor Angst weinten, war sie da:  Maria Pia Pollizzi, Leiterin des Pflegedienstes  im Moncucco-Spital.
Als Patienten vor Angst weinten, war sie da: Maria Pia Pollizzi, Leiterin des Pflegedienstes im Moncucco-Spital.
Foto: Reto Albertalli

Es geht in Morcote, am südlichen Lago di Lugano, steil den Stutz hinauf. Auch Elektrovelofahrer kommen hier ins Schwitzen. Maria Pia Pollizzi macht diese Velotour entlang des Lago jede Woche. Es ist ihr schweisstreibendes Ritual. Sie weiss, dass sie oben am Hang belohnt wird. Bei der Chiesa dei Santi Fedele e Simone setzt sie sich jeweils auf eine alte Steinbank und macht für lange Zeit: nichts. Nur atmen. Und schauen. Manchmal glitzert die Landbrücke von Melide silbern in der Ferne.

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