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Abschied aus dem Grossen Rat«Ich bereue, es nicht wenigstens versucht zu haben»

Grossrat Thomas Grossenbacher wäre gerne Regierungsrat geworden – aber bei den Grünen stand die Genderfrage im Vordergrund. Er wünscht sich von seiner Partei in Zukunft mehr strategisches Denken.

Thomas Grossenbacher will sich weiterhin für eine grüne Stadt, den Klimaschutz und Basel als Smart City starkmachen.
Thomas Grossenbacher will sich weiterhin für eine grüne Stadt, den Klimaschutz und Basel als Smart City starkmachen.
Foto: Nicole Pont

Damals, vor knapp 16 Jahren, als Thomas Grossenbacher sein erstes Votum im Basler Grossen Rat abgab, war seine Kehle trocken. Er war angespannt, Unsicherheit plagte ihn. Als erfahrener Lehrer war er es zwar gewohnt, vorne hinzustehen und zu sprechen. Allerdings im Schulzimmer und vor Jugendlichen. Aber vor 129 Erwachsenen – das war schon etwas ganz anderes (2005 zählte der Grosse Rat 130 Mitglieder, heute noch 100).

Mit der Zeit ging es immer besser; er wurde sicherer. Und als dann noch der damalige Ratspräsident Bruno Mazzotti, ein Freisinniger, ihm, einem Grünen, zu seiner gelungenen Rede gratulierte, wusste Grossenbacher, dass man ihm zuhörte, nicht nur im eigenen Lager.

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