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Hypochonder mit gefährlichem Ehrgeiz

Wie fit ist Cristiano Ronaldo wirklich? Deutschland wird dies heute im Startspiel (18 Uhr) prüfen.

Hoch das Bein, das Knie getapt – Ronaldo will endlich auch mit Portugal grosse Erfolge und Titel feiern. Foto: Reuters
Hoch das Bein, das Knie getapt – Ronaldo will endlich auch mit Portugal grosse Erfolge und Titel feiern. Foto: Reuters

Die Angst reist mit, wenn Cristiano Ronaldo unterwegs ist, und sie hat einen ­Namen: Javier Santamaría, Physiotherapeut bei Real Madrid. Er ist auch in Brasilien dabei, mit einer einzigen Mission: So gut es geht, darüber zu wachen, dass Ronaldo keine überflüssigen Risiken eingeht. Mindestens seit dem Frühjahr, ­womöglich aber schon länger, laboriert Ronaldo an einer längst chronisch ­anmutenden Reizung der Patella-Sehne im linken Knie, die Vereinschef Florentino Pérez alarmiert. Denn der 29-jährige Ronaldo ist das Prunkstück in der Heldengalerie des Champions-­League-Siegers, weil er nicht nur Tore liefert, sondern auch Kernstück der global ­angelegten Marketingstrategie von Real Madrid ist, die Pérez mindestens ebenso wichtig ist wie der sportliche Erfolg.

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