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Kommentar zur Malaria-Impfempfehlung der WHOHoffnung für die Welt

Ein Kleinkind erhält an einer Poliklinik in Cape Coast (Ghana) den von der WHO empfohlenen Malaria-Impfstoff.
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Es hat die kräftige Finanzspritze des von hiesigen Impfskeptikern gerne verteufelten Bill Gates gebraucht.

Abgehobene Diskussion über die Corona-Impfung

11 Kommentare
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    Noah Lilienthal

    Bezeichnend ist vor allem aber auch, wie wenig Medienecho einerseits diese gute Nachricht auslöst, andererseits aber auch ganz allgemein die Tatsache, dass jährlich zigtausende Kinder an der Malaria und an vernachlässigten Tropenkrankheiten sterben, obwohl mit vergleichsweise wenig Geld viel dagegen getan werden könnte. Die konservative Presse ignoriert das Thema sowieso, aber besonders stossend finde ich, wie die liberale Presse damit umgeht. Hier ist der "globale Süden" immer nur dann interessant, wenn man die Probleme dort in westliche Mode-Narrative einbinden kann. Da gibt es dann mit grosser Regelmässigkeit Artikel über mutige oder unterdrückte Frauen in xyz, wirtschaftliche Probleme mit Wurzeln im Kolonialismus, oder allenfalls noch Dürren mit Bezug zum Klimawandel. Was man nicht in solche Lieblingsthemen der westlichen linksliberalen Eliten einordnen kann, bleibt in der Presse kaum beachtet. Dabei wären bestimmte dieser Themen um Dimensionen wichtiger und vor allem oft auch lösbarer. Probleme wie die Malaria sind nur deswegen "fast vergessen", weil eine Presse, die gerne vorgibt, Haltung zu zeigen, diese zugunsten von eher ideologiebasiert ausgewählten Lieblingsthemen fast vollständig ignoriert.