Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen
Werbung
Weiter nach der Werbung

Abschaffung der IndustriezölleHochpreisinsel Schweiz: Ständeratskommission lehnt Vorschlag des Bundesrats ab

SP-Parteipräsident Christian Levrat hat mit seinem Stichentscheid die Vorlage des Bundesrats in der Ständeratskommission zu Fall gebracht.
Weiter nach der Werbung

Nationalrat argumentiert strategisch

anf/sda

21 Kommentare
Sortieren nach:
    Sacha Meier

    Die unantastbare Hochpreisinsel des zuwandernden Konsums abschaffen - das geht gar nicht mehr, selbst, wenn alle wollten. Mit dem EWR-Nein 1992, dem WTO-Ja 1995 und dem PFA-Ja 2005 haben wir unsere moderne, postindustrielle Konsum- und Dienstleistungswirtschaftsgesellschaft unumkehrbar auf dieses Landesgeschäftsmodell ausgerichtet. Die altmodisch-innovative, produzierende KMU-Landschaft haben wir die Toilette runtergespült. Wie im alten Rom. Weil Indien unsere Software und China unsere Alltagsgüter, Technologie und Medikamente liefert, brauchen wir längst auch keine eigene Fertigung mehr. So konnte sich unser gnädiger Systemgeldadel die Deindustrialisierungsdividende in den Sack stecken (z.B. Ausweidung Alusuisse/Lonza durch Blocher/Ebner), wie auch die ehemaligen Fabrikareale hochpreisig immobilienentwickeln. Da wird nie wieder etwas gefertigt werden. Auch bei der Ausbildung konnte man die Resourcen von den MINT-Berufen zu den dringend benötigten Ökonomen, Juristen, Soziologen, Psychologen et alia umleiten. Wir industrieerfahrenen Ü50 F&E/VT-Ingenieure sind längst in der Sozialhilfe endgelagert. War ein kleiner Schritt für uns, aber ein verhängnisvoller für das Land. Und da holt uns nie mehr ein Jurist, Ökonom, oder Politiker (sic) heraus. Darum wäre eine eine Senkung der Industriezölle sinnlos. Sie würde sofort von den ausländischen Lieferanten und Generalimporteuren absorbiert, während Konsument und Staat leer ausgingen. Darum können wir nur noch weitermachen, wie bisher.