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Selbstbefriedigung im TierreichHilfe, mein Papagei onaniert!

Viele Vogelhalter unterschätzen, was auf sie zukommt. Masturbierende Vögel sind dabei noch das geringste Problem.

«Vielen Menschen ist beim Kauf von Papageien oder Sittichen nicht bewusst, worauf sie sich einlassen», sagt Tierarzt und Vogelexperte Peter Sandmeier.
«Vielen Menschen ist beim Kauf von Papageien oder Sittichen nicht bewusst, worauf sie sich einlassen», sagt Tierarzt und Vogelexperte Peter Sandmeier.
Foto: Alamy

Wenn «Lucky Luke» loslegte, ging das Geschrei los. Der Grosse Alexandersittich vergnügte sich mehrmals täglich mit einer bunten Kordel und rieb sich daran – sehr zum Unmut seiner Vogelkollegen. Denn am unteren Ende dieser Kordel hing eine Glocke. «Das ständige Gebimmel hat Diskretion verhindert. Alle anderen Vögel im Zimmer haben jeweils lautstark protestiert», sagt Carol Buess, die Papageienhalterin.

Ein schreiender Kakadu bringt es locker auf 100 Dezibel Lautstärke, lauter als ein Rasenmäher. Kreischende Aras übertrumpfen das noch: 110 Dezibel. Doch das hielt «Lucky Luke» nicht ab. Bis zu seinem Tod im Alter von 29 Jahren pflegte der Sittich die Angewohnheit, sich mithilfe der Kordel zu befriedigen.

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