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Kantonsarzt zum Mini-LockdownHerr Steffen, warum müssen gerade in Basel die Beizen schliessen?

In Lörrach steigen die Fallzahlen trotz Restaurantschliessungen, Frankreich will seine Massnahmen lockern, derweil macht Basel seine Restaurants dicht. Warum? Kantonsarzt Thomas Steffen nimmt Stellung.

Der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen: «Basel ist als dichtbesiedeltes Gebiet besonders gefährdet.»
Der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen: «Basel ist als dichtbesiedeltes Gebiet besonders gefährdet.»
Foto: Pino Covino

Herr Steffen, die Fallzahlen in Basel steigen zwar, liegen aber noch immer im schweizerischen Schnitt. Warum ergreift Basel-Stadt nun im Alleingang derart strenge Corona-Massnahmen, darunter Bar- und Restaurantschliessungen?

Tatsächlich bewegte sich Basel-Stadt über Monate im unteren Drittel der Schweizer Fall-Statistik. Dies ist für ein dicht besiedeltes Gebiet wie Basel besonders erfreulich. Seit wenigen Wochen beobachten wir allerdings, dass die Dynamik der Pandemie in der Schweiz zurückgeht, während sie in Basel anzieht. Und man weiss, dass neben der effektiven Fallzahl die Trenddynamik ein entscheidender Faktor ist. Sollte sich diese in Basel ähnlich fortsetzen wie bisher, bestünde die Gefahr, dass sich hier ein eigenständiger Herd entwickelt. So weit dürfen wir es nicht kommen lassen.

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