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SP und Grüne kritisieren DemoHeidi Mück steht hinter Tonja Zürchers Demo-Teilnahme

Nach den Bürgerlichen kritisieren jetzt auch linke Parteipräsidenten die illegale Demo am 1. Mai. Die Basta-Co-Präsidentin denkt aber nicht daran, sich für die Teilnahme von Grossrätin Tonja Zürcher zu entschuldigen.

Die Demonstration trotz Versammlungsverbot vom 1. Mai in Basel empört Politiker von rechts bis links.
Die Demonstration trotz Versammlungsverbot vom 1. Mai in Basel empört Politiker von rechts bis links.
keystone-sda.ch

Alle müssen daheim bleiben, aber die 1.-Mai-Demo in Basel, die muss stattfinden. Fanden zumindest ein paar Hundert Aktivisten vergangenen Freitag und zogen durch die Innenstadt. Mit dabei war Basta-Grossrätin Tonja Zürcher, was für viel Kopfschütteln und Empörung sorgte. Nicht nur die Bürgerlichen üben Kritik. Auch bei der SP und den Grünen gibt es kein Verständnis. Harald Friedl ist Präsident der Grünen, die zusammen mit der Basta das Grüne Bündnis bilden. «Ich finde es verantwortungslos, unter den jetzigen Umständen an einer Demonstration teilzunehmen», sagt er. Auch wenn es um wichtige Inhalte gehe, «da hätte es andere Wege gegeben, diese zu transportieren. Wie es ja auch getan wurde.» Friedl meint damit die Online-Aktionen, die Gewerkschaften in der ganzen Schweiz am 1. Mai durchführten.

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