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Wahlkrimi in BaselGrüne entscheiden sich für Heidi Mück als Ackermann-Ersatz

Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann verzichtet wider Erwarten auf den zweiten Wahlgang. Die Basta-Co-Präsidentin übernimmt. Das gefällt nicht allen.

Vor vier Jahren durfte sich Elisabeth Ackermann (links) freuen. Heidi Mück (Mitte) schaffte damals den Sprung in die Regierung knapp nicht.
Vor vier Jahren durfte sich Elisabeth Ackermann (links) freuen. Heidi Mück (Mitte) schaffte damals den Sprung in die Regierung knapp nicht.
Foto: Kostas Maros

Die Grünen hatten am Dienstag einen schwierigen und langen Tag. Nachdem sie die Wahlschlappe ihrer Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann einigermassen verdaut hatten und die Parteileitung gemeinsam mit ihr beschlossen hatte, dass sie im zweiten Wahlgang wieder antritt, hat diese es sich im letzten Moment doch noch anders überlegt: Sie verzichtet.

Schliesslich entschieden die Grünen am späten Abend an der Mitgliederversammlung, stattdessen eine Kandidatur von Heidi Mück zu unterstützen. Mück ist Co-Präsidentin der Schwesterpartei Basta. «Somit besteht die beste Chance, die rot-grüne Mehrheit zu sichern», heisst es auf der Website der Grünen. Laut einem Bericht von «Prime News» hätten sich einige Parteimitglieder jedoch eine Kandidatur aus den eigenen Reihen gewünscht. Und wenn schon eine Basta-Kandidatin, dann hätte man Nationalrätin Sibel Arslan bevorzugt.

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