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Ihre Fans zahlen 11’000 Euro pro MonatHazel Brugger machts jetzt nicht mehr gratis

Wer etwas von der bösesten Frau der Schweiz haben will, muss spendabel sein. Damit könnte die 26-Jährige die Comedybranche verändern.

Machen alles richtig: Hazel Brugger und ihr Partner Thomas Spitzer.
Machen alles richtig: Hazel Brugger und ihr Partner Thomas Spitzer.
Foto: Marvin Ruppert

Am Sonntag habe ich jeweils ein Date mit Hazel Brugger und ihrem Partner Thomas Spitzer. Dann sitze ich vor dem Computer und schaue, was die zwei erlebt haben. Auch sonst erhalte ich jetzt öfter Post von Hazel und Thomas: Die beiden Comedians schicken mir per Mail Links zu hübschen Zeichnungen. Oder zu Aufnahmen, in denen sie über Sex sprechen. Oder über den Konsum von Drogen.

Ich bin eine Art Investor – und erhalte dafür eine Dividende von Hazel Brugger und Thomas Spitzer.

Was nach einer intimen Freundschaft klingt oder wie der schwitzige Traum eines Boulevardjournalisten, ist in Wahrheit ein Geschäftsmodell, mit dem die beiden Comedians ihre Formate finanzieren. Denn die Schweizerin und ihr deutscher Freund sind eine binationale Unterhaltungsfirma mit Sitz in Köln. «Viel Spass GmbH» heisst sie. Und ich bin neuerdings eine Art Investor, der jeden Monat ein paar Franken überweist. Dafür werde ich – sozusagen als Dividende – über die Arbeit der beiden auf dem Laufenden gehalten.

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