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Massnahmen gegen das CoronavirusHauptsache Lockdown

Länder wie Israel oder Australien zeigen, wie man eine zweite Corona-Welle in den Griff bekommen kann.

Nur wenige Menschen sieht man auf dem Platz vor der Grabeskirche in Jerusalem, als Mitte Oktober die harten Lockdown-Massnahmen leicht gelockert werden.
Nur wenige Menschen sieht man auf dem Platz vor der Grabeskirche in Jerusalem, als Mitte Oktober die harten Lockdown-Massnahmen leicht gelockert werden.
Reuters

Den Blick über den eigenen Tellerrand zu werfen, schadet selten im Leben, in der Corona-Pandemie wirft dieser Blick allerdings oft eine von zwei konkreten Fragen auf. Die erste lautete bisher, warum die Infektionszahlen in anderen Ländern so plötzlich explodieren. Seit einigen Wochen ist die Schweiz allerdings selbst in einer solchen Lage, und der Blick in die Ferne führt zu dem zweiten Rätsel: Wie haben die nur so schnell ihre zweite Welle in den Griff bekommen?

Die Länder, auf die man vom Herzen Europas jetzt neidvoll guckt, heissen Australien, Japan – und tatsächlich Israel. In dem kleinen Land, das kaum mehr Einwohner hat als New York City, begann die zweite Welle bereits im Juni. Nach einer vorübergehenden leichten Beruhigung des Infektionsgeschehens eskalierte die Situation dann Anfang September komplett. Vor vier Wochen verzeichnete das Land schliesslich globale Rekorde mit rund 72 Neuinfektionen pro Tag und pro 100’000 Menschen – in der Schweiz liegt der 7-Tage-Schnitt der Neuinfektionen mittlerweile sogar über diesem Wert, bei rund 79 bestätigten Neuinfektionen pro Tag und 100’000 Einwohner.

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