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Die Pandemie aus Chinas SichtHätten Sie diese chinesische Propaganda erkannt?

Peking nutzt die Corona-Krise, um sein Image aufzupolieren – mit Videos über rekordschnelle Spitalbauten und niedliche Pandas. Unsere China-Korrespondentin zeigt, wie sie solche Inhalte erkennen.

China-Korrespondentin Lea Deuber erklärt, wie es China nach dem Corona-Chaos in Wuhan gelang, sein Krisenmanagement ins rechte Licht zu rücken.
Video: Adrian Panholzer und Boris Gygax

«Wir sind ein öffentliches Medium.» «Unsere Berichterstattung orientiert sich an Objektivität und Ausgeglichenheit.» «Wir werden uns niemals politischem Druck beugen.» Diese Sätze könnten aus dem Leitbild eines westlichen Medienkonzerns stammen. Tatsächlich stehen sie im Steckbrief der Twitter- und Youtube-Kanäle der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua und des TV-Senders CGTN.

Auf den ersten Blick mag das seltsam erscheinen. Egal ob Facebook, Instagram, Twitter oder Youtube: All diese sozialen Plattformen sind in China gesperrt. «Alles, was man auf diesen Plattformen sieht, ist für das Publikum im Ausland gedacht. Die chinesische Regierung nutzt damit gezielt die Offenheit der westlichen Gesellschaft aus», sagt China-Korrespondentin Lea Deuber via Skype. Peking will im Schatten der Corona-Krise sein Image polieren, die Mitverantwortung abschütteln und so die Erzählung der Pandemie umdeuten (zur Analyse – So nutzt China Corona für seine Weltherrschaftspläne).

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