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Replik zu Corona und Menschen mit MigrationshintergrundGute Arbeitsbedingungen für alle statt struktureller Rassismus

SVP-Landrat Hanspeter Weibel schiebt in seinem Gastbeitrag allen Migrantinnen und Migranten die Schuld an den Corona-Massnahmen in die Schuhe.

In den Spitälern gab es überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationshintergrund.
In den Spitälern gab es überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationshintergrund.
Foto: Nicole Pont

Der Gastbeitrag von Hanspeter Weibel ist im Wesentlichen eine Aneinanderreihung von Behauptungen. Weibel schreibt selber, es gebe für seine Thesen «keine erhärteten Daten», «es dürfte so gewesen sein», «es mögen so viele gewesen sein» oder «aus dem Umfeld der Regierung» ist zu hören. So argumentiert, wer keine Fakten hat. Zur Erinnerung: Weibel beruft sich für die hohe Zahl von Migrantinnen und Migranten auf den Intensivstationen auf deren «fremdländische Namen». Dasselbe hat SVP-Regierungsrat Thomas Weber bereits im Dezember behauptet. Das ist nicht nur ein Paradebeispiel für strukturellen Rassismus, sondern auch eine Verhöhnung jeglicher Statistiken.

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