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Sport-News heute+++ Fiala trifft für Minnesota, Meier mit Assist +++ Skispringer verpassen Exploit +++ Golubic erreicht Halbfinal

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Eishockey: Fiala trifft für Minnesota, Meier mit Assist

Kevin Fiala ist beim souveränen 5:1-Sieg von seinem Minnesota gegen Arizona zu seinem siebten Saisontor gekommen. 74 Sekunden vor Schluss markierte der Ostschweizer den Endstand für die Wild.

Kevin Fiala steuerte auch ein Tor zum Sieg bei.
Kevin Fiala steuerte auch ein Tor zum Sieg bei.
Foto: John Locher (Keystone/AP Photo)

Timo Meier skort derweil weiter, bringt seinen San Jose Sharks aber auch weiterhin kein Glück. Bei der 4:5-Niederlage nach Verlängerung gegen die Vegas Golden Knights gelang dem Appenzeller zwar sein achter Skorerpunkt aus den letzten fünf Spielen (Assist zum 1:3). Allerdings gingen die Sharks in vier von diesen fünf Spielen als Verlierer vom Eis.Die Chicago Blackhawks gewannen mit 4:3 n.P gegen die Tampa Bay Lightning.

Die Chicago Blackhawks gewannen dank Philipp Kurashev 4:3 n.P gegen die Tampa Bay Lightning: Der Schweizer verwertete den entscheidenden Penalty. (lai)

Eishockey: Siege für Servette und Lugano

In der National League gestalteten Servette (gegen Gottéron) und Lugano (gegen Bern) ihren Abend siegreich. Die Genfer gewannen 3:0 nach Toren von Rod, Winnik und Asselin. Der zuletzt etwas aufstrebende SC Bern musste das Tessin als Verlierer verlassen. Lugano gewann 4:1, einzig Neuzugang Cory Conacher gelang ein Tor für den SCB. Der Kanadier reüssierte im Powerplay. Servette ist neu Fünfter, Bern bleibt auf Rang 11. (va)

Tennis: Golubic steht im Halbfinal

Die Zürcherin Viktorija Golubic (WTA 130) hat sich beim WTA-Turnier in Lyon in den Halbfinal gespielt. Sie gewann gegen die Belgierin Greet Minnen (WTA 113) nach 1:41 Stunden 6:3, 7:6 (7:0). Golubic schaffte vor allem durch ihren zweiten Aufschlag die Differenz. Sie gewann fast 70% der Punkte nach zweitem Aufschlag, bei Minnen lag diese Quote nur bei 45%. Golubic wurde zweimal gebreakt. Im Halbfinal trifft die 28-Jährige am Samstag auf die als Nummer 2 gesetzte Französin Fiona Ferro. (va)

Curling: Frauen-WM neu angesetzt

Calgary anstatt Schaffhausen: Die WM der Curlerinnen wurde nach Kanada verschoben und wird vom 30. April bis 9. Mai stattfinden. Zur selben Zeit findet auch die Männer-WM in Calgary statt, die Sportlerinnen und Sportler werden während dem Turnier von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Ursprünglich hätte die Frauen-WM in der Schweiz stattfinden sollen. (va)

Leichtathletik: Sprunger verpasst EM-Final

Titelverteidigerin Lea Sprunger hat sich an ihrem 31. Geburtstag kein Geschenk machen können: Sie verpasste an der Hallen-EM im polnischen Torun die Finalqualifikation über 400 m. In 52,64 Sekunden wurde die Romande in der dritten Halbfinal-Serie Dritte — die ersten zwei kamen weiter. Während praktisch des ganzen Laufes kam es zwischen ihr und der Litauerin Morauskaite zu Rangeleien. Sprunger war nicht mit allzu hohen Erwartungen angereist, zumal mit Femke Bol und Lieke Klaver aus ihrer eigenen niederländischen Trainingsgruppe zwei Kolleginnen starten, die für sie derzeit unerreichbar scheinen.

Einen souveränen Eindruck hinterliess hingegen Ricky Petrucciani, der zwar den Final über 400 m ebenfalls verpasste, aber in 46,76 (Vorlauf) und 46,72 (Halbfinal) zweimal U-23-Schweizer-Rekord lief. Grosses Pech hatte Fünfkämpferin Annik Kälin: Die Bündnerin touchierte im Hürdensprint, der ersten Disziplin, das letzte Hindernis, verspürte danach einen Schlag im Rücken und musste den Wettkampf aufgeben. Der Rücken ist seit Jahren ihre Schwachstelle, trotzdem erzielte sie in dieser Hallensaison schon einen nationalen Rekord. (mos)

An der Hallen-EM in Polen setzte es für Sprunger eine Enttäuschung ab.
An der Hallen-EM in Polen setzte es für Sprunger eine Enttäuschung ab.
Foto: Keystone
Skispringen: Schweizer verpassen Exploit

Es war kein Schweizer Tag beim Springen auf der Grossschanze an der Weltmeisterschaft in Oberstdorf. Gregor Deschwanden erreichte bei einem Wettkampf, der von starkem Schneegestöber während beiden Durchgängen geprägt war, als bester Schweizer den 20. Platz. Für Simon Ammann resultierte der 26. Rang. Gold gewann der Österreicher Stefan Kraft (132,5 und 134 Meter), Silber holte sich Robert Johansson aus Norwegen. Der deutsche Titelverteidiger Markus Eisenbichler belegte nach einem Sturz Rang 17. (dpa)

American Football: Erste schwarze Schiedsrichterin im Einsatz

In der National Football League (NFL) kommt künftig erstmals eine schwarze Schiedsrichterin zum Einsatz. Nachdem am 7. Februar beim Super Bowl Sarah Thomas als erste Frau in der NFL zum Schiedsrichterteam zählte, gab die Liga nun die Nominierung von Maia Chaka bekannt. «Es ist mir eine Ehre, als NFL-Schiedsrichterin ausgewählt worden zu sein», sagte Chaka. «Aber dieser Moment ist mehr als eine persönliche Leistung. Er ist eine Errungenschaft für alle Frauen, für meine Gemeinde und meine Kultur.» (dpa)

Langlauf: Platz 5 für Schweizer Staffel an Nordisch-WM

Die Russen sahen nach der ersten Ablöse wie die lockeren Sieger aus, die Norweger wiederum nach der dritten in dieser Langlauf-Staffel in Oberstdorf. Dann duellierten sich die zwei besten Langläufer der Gegenwart in der finalen Ablöse: Johannes Kläbo und Alexander Bolschunow. Am letzten Aufstieg flog Kläbo davon und zu Gold.

In seinem Rücken hatte die Schweiz lange Chancen auf den Bronzeplatz. Im Finale fehlte Roman Furger die letzte Kraft für den Exploit. Es wurde Platz 5 statt der Coup für das helvetische Quartett, Bronze holte Frankreich. (cb)

Platz 5 in der WM-Staffel: Beda Klee, Jason Rüesch, Roman Furger und Dario Cologna (v. l.) zeigten in Oberstdorf ein starkes Rennen.
Platz 5 in der WM-Staffel: Beda Klee, Jason Rüesch, Roman Furger und Dario Cologna (v. l.) zeigten in Oberstdorf ein starkes Rennen.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)
Ski alpin: Janutin gewinnt Silber an Junioren-WM

Der Bündner Fadri Janutin hat an der Junioren-WM im bulgarischen Bansko Slalom-Silber geholt, einzig der US-Amerikaner Benjamin Ritchie war schneller. Nach dem ersten Lauf hatten die beiden noch zeitgleich geführt, in der Entscheidung verlor Janutin 48 Hundertstel auf den Sieger.

Joel Lütolf, der 20-jährige Luzerner, fiel im zweiten Durchgang von Platz 3 auf 5 zurück. (kai)

Tennis: Spuck-Eklat um Paire

Heisssporn Benoît Paire hat wieder einmal für negative Schlagzeilen gesorgt, diesmal am ATP-250-Turnier in Buenos Aires. Als der 31-jährige Franzose im Achtelfinal gegen den einheimischen Qualifikanten Francisco Cerúndolo (ATP 137) nach gewonnenem Startsatz 0:2 zurücklag und drei Chancen zum Rebreak hatte, kams zum Eklat.

Sein Gegner schlug bei der zweiten Breakmöglichkeit ein Ass, doch Paire sah den Ball draussen. Schiedsrichter Nacho Forcadell schaute sich den Abdruck aus der Nähe an — und gab den Ball zu Paires Ärger gut, worauf dieser auf den Platz spuckte, fluchte und dafür verwarnt wurde.

Der Weltranglisten-29. verlor in der Folge zunehmend die Lust am Spiel. Weil er sich danach erneut mit dem Schiedsrichter anlegte und noch einmal spuckte, wurde Paire mit einem Punktabzug bestraft. Das letzte Game schenkte er Cerúndolo mit zwei absichtlichen Doppelfehlern.

Nach der 6:4, 3:6, 1:6-Niederlage schrieb Paire auf Twitter voller Ironie: «Am Ende lohnt es sich, schlecht zu sein.» Diesen Satz versah er mit einem Bild seines bisher erspielten Preisgelds, rund 8,5 Millionen Dollar.

Auch wenn sie ihm finanziell kaum wehtun wird: Paires Verhalten dürfte eine saftige Busse nach sich ziehen. (kai)

Segeln: Letzter Vendée-Globe-Skipper erreicht Ziel

Der Finne Ari Huusela hat als letzter Teilnehmer die Vendée Globe beendet. Er kreuzte die Ziellinie der Solo-Weltumseglung vor Les Sables-d'Olonne in Frankreich nach 116 Tagen, 18 Stunden, 15 Minuten und 46 Sekunden am frühen Freitagmorgen – 36 Tage nach dem Sieger Yannick Bestaven. «Ich bin sehr stolz und glücklich. Ihr dürft nicht vergessen, dass ich immer noch Flugzeugpilot und nur Hobby-Segler bin», sagte der 58-Jährige sichtlich gerührt.

Damit endete die neunte Austragung der Regatta seit der ersten Auflage 1989/90. Das Rennen für Profis und erfahrene Amateure lockte am 8. November 2020 die Rekordflotte von 33 Startern, darunter erstmals sechs Skipperinnen, an. 25 Solisten kamen ins Ziel, acht mussten aufgeben. (dpa)

Formel 1: GP von Portugal Anfang Mai bestätigt

Die Formel 1 fährt in Portugal in den Mai. Vom 30. April bis 2. Mai soll wie erwartet das Grand-Prix-Wochenende in Portimão steigen. Das bestätigte die Motorsport-Königsklasse am Freitag in einer Mitteilung. Im vergangenen Jahr hatte die Rennstrecke an der Algarve durch die Corona-Pandemie ihre Premiere im Rennkalender gefeiert.

Nachdem damals 27'000 Zuschauer an die Strecke kamen, hofft die Formel 1 auch diesmal auf Besucher. Eine Entscheidung wird von den zuständigen Behörden in den kommenden Wochen erwartet. (dpa)

Ski alpin: FIS ändert Programm in Jasna

Programmänderung bei den Frauen: Wegen der Wetterprognosen hat die FIS entschieden, die Weltcuprennen vom Wochenende im slowakischen Jasna zu tauschen. Der Slalom (9.30/12.30 Uhr) wird auf den Samstag vorgezogen, der Riesenslalom findet dafür erst am Sonntag statt. (kai)

Snowboard: Koblet erstmals im Weltcup auf dem Podest

Premiere auf höchster Stufe: Boardercrosser Kalle Koblet hat erstmals einen Top-3-Platz im Weltcup erreicht. Der 23-jährige Winterthurer musste sich im georgischen Bakuriani einzig dem Italiener Omar Visintin geschlagen geben. Das beste Resultat des früheren Juniorenweltmeisters war zuvor ein 4. Platz im Januar 2020 im kanadischen Big White gewesen. Koblets Teamkollege Nick Watter scheiterte im Achtelfinal.

Bei den Frauen schafften es die beiden Schweizerinnen Sophie Hediger und Aline Albrecht in die Runde der letzten acht, verpassten jedoch den Halbfinal. Den Sieg holte sich die Britin Charlotte Bankes. (kai)

Segeln: Start zum America's Cup bestätigt

Der erste Startschuss zum 36. America's Cup fällt am kommenden Mittwoch. Das haben die Veranstalter am Freitag bestätigt. Die Auftaktrennen waren ursprünglich für diesen Samstag in Auckland geplant, sie mussten in Folge eines verschärften Lockdowns wegen neuer Corona-Fälle in der neuseeländischen Hafenstadt verschoben werden.

Die ersten beiden Duelle zwischen den neuseeländischen Cup-Verteidigern und den italienischen Herausforderern werden ausgetragen, wenn der Lockdown wieder um eine Stufe gelockert ist.

Jeweils zwei weitere Rennen sind für den 12., 13., 14. und 15. März vorgesehen. Gefahren wird so lange, bis entweder Verteidiger Emirates Team New Zealand oder Herausforderer Luna Rossa Prada Pirelli sieben Siege erzielt hat. Jede weitere Änderung des Zeitplans bedarf der Zustimmung beider Teams. (dpa)

NHL: Niederreiter skort und siegt

Die Schweizer NHL-Söldner kamen in der Nacht auf Donnerstag nur zu vereinzelten Erfolgserlebnissen. Am besten erging es Nino Niederreiter. Der Bündner, der 13:16 Minuten Eiszeit erhielt, gewann mit Carolina 5:2 gegen Detroit. Dabei bereitete er den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich durch Martin Necas vor und traf ins leere Tor zum Schlussstand, es war sein zehntes Saisontor.

Zu einem Skorerpunkt kam auch Roman Josi beim 4:5 gegen Florida, der Nashville-Captain liess sich beim 1:3-Anschlusstreffer durch Mattias Eckholm einen Assist gutschreiben. Josi spielte 25:29 Minuten und kam auf eine Plus-1-Bilanz.

Ebenfalls auf der Verliererseite standen Chicagos Pius Suter und Philipp Kuraschew, die beim 2:3 nach Verlängerung gegen die Tampa Bay Lightning ohne Skorerpunkt blieben. Suter stand 19:41, Kuraschew 16:42 Minuten auf dem Eis. Beide beendeten die Partie mit einer Minus-1-Bilanz.

Nico Hischier fehlte bei New Jerseys 1:6 gegen die New York Rangers wegen einer Kopfverletzung. (kai)

American Football: Roethlisberger verlängert

Zwei Tage nach seinem 39. Geburtstag haben Quarterback Ben Roethlisberger und die Pittsburgh Steelers die Einigung auf einen neuen Vertrag bekannt gegeben. «Wir wissen, dass Ben noch immer auf einem hohen Niveau spielen und besondere Dinge für unser Team tun kann», sagte General Manager Kevin Colbert laut Mitteilung vom Donnerstag. Zuvor war die Zukunft des Football-Profis etwas unklar gewesen, weil die Steelers zum Ende der vergangenen Saison eingebrochen waren und das Team zudem finanziellen Spielraum für die Verlängerung der Verträge wichtiger Profis brauchte. In der NFL gibt es eine Gehaltsobergrenze für die Mannschaften.

«Ich bin dankbar über diese Etappe in meiner Karriere und habe überhaupt kein Problem damit meinen Vertrag so anzupassen, wie es unserem Team am meisten hilft, um sich um andere Spieler zu kümmern, die so lebenswichtig sind für unseren Erfolg», sagte der Amerikaner mit Emmentaler Wurzeln, der nun in seine 18. Saison bei den Steelers geht. Sein alter Vertrag lief noch ein Jahr und hätte ihm 41,25 Millionen US-Dollar garantiert. (dpa)

Ben Roethlisberger wird auch in Zukunft für die Pittsburgh Steelers haargenaue Pässe werfen.
Ben Roethlisberger wird auch in Zukunft für die Pittsburgh Steelers haargenaue Pässe werfen.
Getty Images

Olympisches: Keine ausländischen Fans in Tokio?

Die japanische Regierung strebt einem Medienbericht zufolge den Ausschluss ausländischer Zuschauer von den Olympischen Spielen in Tokio an. Hintergrund seien die anhaltend grossen Bedenken in der Bevölkerung wegen der Verbreitung des Coronavirus, schrieb die Zeitung «Mainichi» am Mittwoch unter Berufung auf mehrere ungenannte Quellen. Eine Entscheidung in dieser Frage solle bis Ende März fallen, sagte Organisationschefin Seiko Hashimoto am Mittwoch.

Weiter geprüft wird dem Medienbericht zufolge, ob japanische Fans bei den Sommerspielen in den Arenen dabei sein dürfen und inwiefern die Zuschauerzahl begrenzt werden soll. Die Frage der Beschränkung von Stadion-Kapazitäten solle bis Ende April geklärt werden, sagte Hashimoto nach einer Video-Schalte der Olympia-Macher.

Die für 2020 geplanten Spiele in Tokio waren im Vorjahr wegen der Corona-Krise um ein Jahr verschoben worden. In Japan sprach sich Umfragen zufolge zuletzt eine grosse Mehrheit für eine erneute Verlegung oder komplette Absage der Spiele aus. (dpa)

Skispringen: Deschwanden, Ammann und Peter im Final

Drei Schweizer dürfen sich am Freitag beim WM-Springen von der Grossschanze behaupten. Gregor Deschwanden (als 14.), Simon Ammann (30.) und Dominik Peter (31.) überstanden die Qualifikation. Andreas Schuler scheiterte als einziger Schweizer (tmü)

Ski alpin: Mauro Caviezel bricht die Saison ab

Mauro Caviezel ist am Donnerstag zum zweiten Abfahrtstraining von Saalbach-Hinterglemm nicht angetreten.

Der Speed-Spezialist hat sich gemäss einer Meldung von Swiss Ski dazu entschieden, die Saison abzubrechen. Der Bündner wird diesen Winter keine Weltcup-Rennen mehr bestreiten.

Caviezel hatte sich vor der Saison beeindruckend schnell von einer schweren Achillessehnen-Verletzung erholt gehabt und nach einem Sturz in Garmisch-Partenkirchen auf eine ähnlich rasche Heilung gehofft. Doch bereits bei der WM musste sich Caviezel eingestehen, noch nicht ganz fit zu sein.

«Meine Kopfverletzung ist noch immer nicht ganz ausgeheilt, es braucht wohl noch ein bisschen mehr Zeit», sagt der 32-Jährige. Caviezel will seinen Fokus auf die Reha legen. (red)

Muss die Saison abbrechen: Der Bündner Speed-Fahrer Mauro Caviezel.
Bild: Keystone