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DrogenfundGrenzwächter stellen zwei Ecstasy-Schmuggler

7,5 Kilogramm Partydrogen haben Mitarbeiter der Eidgenössischen Zollverwaltung bei einer Kontrolle in einem Fahrzeug mit Schweizer Kennzeichen gefunden. Die beiden Fahrer sind der Polizei übergeben worden.

In der Heckstossstange versteckt: Mehrere Kilo Ecstasy-Pillen in Plastik eingepackt.
In der Heckstossstange versteckt: Mehrere Kilo Ecstasy-Pillen in Plastik eingepackt.
Fotos: Eidgenössische Zollverwaltung

Fertig lustig auf Basler Drogenpartys: Mitarbeiter der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) stellten bei einer Fahrzeugkontrolle am Donnerstag rund 7,5 Kilogramm Ecstasy-Tabletten sicher. Zwei Personen wollten über den Autobahngrenzübergang Basel/St-Louis mit einem in der Schweiz immatrikulierten Fahrzeug von Frankreich her einreisen. Offesichtlich hatten die Grenzwächter die richtige Spürnase, als sie das Auto auf die Seite winkten und ihren Drogenhund in den Einsatz schickten.

«Die Kontrolle durch den Betäubungsmittelspürhund endete positiv. In der Stossstange befanden sich rund 7,5 Kilogramm Ecstasy-Tabletten», schreibt die EZV. Beide Personen seien der Kantonspolizei Basel-Stadt übergeben worden.

Es gehöre zum Auftrag der EZV, Waren, Personen und Transportmittel lage- und risikoabhängig zu kontrollieren. Aktuell befinde sich die Zollverwaltung in einer Transformationsphase hin zum Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG). Dadurch entstehe ein neues Berufsbild, und die Ausbildung in den drei Kontrollbereichen werde vereinheitlicht, heisst es in der Medienmitteilung.

Für die Schmuggler bedeutet das nichts Gutes: «Die EZV wird in Zukunft noch besser in der Lage sein, an der Grenze für eine umfassende Sicherheit von Bevölkerung, Wirtschaft und Staat zu sorgen», schreibt die EZV-Mediensprecherin.

Blaue Pillen: Statt auf Partys landen die Drogen auf dem Tisch der Eidgenössischen Zollverwaltung.
Blaue Pillen: Statt auf Partys landen die Drogen auf dem Tisch der Eidgenössischen Zollverwaltung.