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Alarm bei den BayernSerge Gnabry ist mit dem Coronavirus infiziert

Nur einen Tag vor dem Champions-League-Spiel gegen Atlético Madrid meldet der FC Bayern die Infektion seines deutschen Nationalspielers Serge Gnabry.

Serge Gnabry ist mit dem Coronavirus infiziert.
Serge Gnabry ist mit dem Coronavirus infiziert.
Foto: Imago

Muss der FC Bayern München den Auftakt in die Mission Titelverteidigung in der Champions League am Mittwoch verschieben? Einen Tag vor dem Spiel gegen Atlético Madrid meldet der deutsche Serienmeister einen Coronafall im Team. Der Deutsche Serge Gnabry ist positiv getestet worden. Ihm gehe es gut, und er befinde sich in häuslicher Quarantäne, schreibt der Verein.

Am Dienstagmorgen habe er noch am Abschlusstraining mit dem Team teilgenommen. Deshalb werden alle Spieler am Tag vor dem Spiel nochmals getestet. Damit wird sichergestellt, dass nur negativ getestete Akteure zum Einsatz kommen. Dies entspricht dem Konzept der Deutschen Fussball Liga.

Anders als andere Bundesligisten und etliche Spitzenteams in Europa – etwa Juventus Turin mit dem mehrmaligen Weltfussballer Cristiano Ronaldo – waren die Bayern bislang von Infektionen mit Sars-CoV-2 verschont geblieben. Gnabrys Offensivkollege Kingsley Coman musste Mitte September in häusliche Isolation gehen, weil er Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatte.

dpa/ets

2 Kommentare
    Marc Elkoller

    Was sind denn das für Schutzkonzepte des DFB. Wenn Gnabry am Dienstag positiv getestet wurde und noch am Abschlusstraining der Mannschaft teilgenommen hat, müsste das gesamte Team in Quarantäne. Siehe FC Basel. Nur einen Tag später alle Spieler zu testen und alle Negativen spielen zu lassen ist grobfahrlässig. Man weiss dass es einige Tage dauert bis die Viren im Körper nachweisbar sind. Es gibt nur eine Lösung: Spiel verschieben (oder mit dem Nachwuchs antreten)