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«Ein Missstand» im BaselbietGleiche Autos werden unterschiedlich besteuert

Die Politik reagiert: FDP-Fraktionspräsident Andreas Dürr will sich im Landrat für eine rasche Änderung einsetzen.

Im Kanton Baselland sind für die Motorfahrzeugsteuer neben dem Gewicht des Autos auch die Emissionswerte massgebend.
Im Kanton Baselland sind für die Motorfahrzeugsteuer neben dem Gewicht des Autos auch die Emissionswerte massgebend.
Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Andreas Dürr ist «erstaunt, verständnislos und verärgert». Der Anwalt ist Fraktionspräsident der FDP im Baselbieter Landrat und Präsident der hiesigen Sektion des Automobil-Clubs der Schweiz (ACS). Als er von dieser Zeitung auf eine Neuerung bei der Motorfahrzeugsteuer im Baselbiet aufmerksam gemacht und um seine Einschätzung gefragt wird, spricht er von «einem Missstand». Einem Missstand, den er auf politischem Weg wieder beheben will.

Im Baselbiet wird die Motorfahrzeugsteuer zum einen nach dem Gewicht des Autos, zum anderen nach dessen CO₂-Ausstoss berechnet. Wer ein sparsames, umweltfreundliches Fahrzeug fährt, profitiert bis zu vier Jahre lang von einem Steuerrabatt von maximal 300 Franken. Umgekehrt werden jene, die mit ihrem Fahrzeug überdurchschnittlich viele CO₂-Emissionen verursachen, mit einem permanenten jährlichen Steuerzuschlag bis 300 Franken bestraft.

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