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Apple-EventDas sind die neuen iPhones

Vier neue Smartphones mit 5G und die eine oder andere Überraschung: Wir berichteten live.

LIVE TICKER BEENDET

Uuuuund fertig!

Das wars. Etwas mehr als eine Stunde für 4 iPhones und einen Lautsprecher. Ich mache mich jetzt an die Zusammenfassung. Sobald ich Schweizer Preise und Verfügbarkeit habe, reiche ich die hier unten nach.

Das ging fix:

iPhone 12 Mini: ab 779 Franken

iPhone 12: ab 879 Franken

iPhone 12 Pro: ab 1129 Franken

iPhone 12 Pro Max: ab 1229 Franken

Zum Vergleich: Letztes Jahr kostete das günstigste iPhone 11 offiziell 809 Franken. Das neue Mini ist also nochmal etwas günstiger geworden. Dafür ist das iPhone 12 der direkte Nachfolger des iPhone 11 70 Franken teurer.

Übrigens: Das iPhone 11 gibts weiterhin. Es kostet künftig 649 Franken. An Black Friday bekommt man es vielleicht sogar für unter 600 Franken. Wer sparen will, sollte also das iPhone 11im Auge behalten.

In den Handel kommen das iPhone 12 und das 12 Pro am 23 Oktober. Das iPhone 12 Mini in das iPhone 12 Pro Max folgen am 13 November.

Gleiche Preise, mehr Speicher

Das iPhone 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max: Kosten in den USA gleich viel wie die Vorgänger. 999 und 1099 Dollar. Sehr willkommen ist auch eine andere Neuerung: Die günstigste Variante hat nun 128 GB Speicherplatz. Letztes Jahr waren es noch knausrige 64 GB.

Foto-Demos

Hier geht es immer noch um die Kameras des iPhone Pro. Ja die sind beeindruckend. Aber ich habe den Verdacht, das günstigere iPhone 12 wird im Alltag nicht merklich abfallen.

Übersicht zum neuen iPhone 12 Pro
Verschiedene Pro

Da wollte ich über die Unterschiede zwischen dem iPhone 12 und dem iPhone 12 Pro schreiben und dann erzählen sie, dass es auch Unterschiede zwischen den Pro-Modellen gibt. Das grösser Pro Max bekommt eine nochmal spannendere Kamera. Und ja, sie kann endlich RAW. Hobby-Fotografinnen und -Fotografen wird das freuen.

Dass das Max nun eine bessere Kamera als das kleinere iPhone Pro hat, wird Freundinnen und Freunde kleiner Smartphones Ärgern. Die letzten zwei Jahre hatten das grosse und das kleine Pro jeweils die selbe Kamera. Nun ist die Versuchung gross, das grössere und teurere iPhone zu nehmen.

Grössere Pro

Jetzt kommen die Pro-iPhones. Sie haben leicht grössere Bildschirme in minimal grösseren Gehäusen. Ich bin gespannt, wie sie sich nun von den günstigeren Nicht-Pro abheben. Bei Stahl-Gehäuse wirds nicht bleiben.

Und ja...

... es gibt jetzt auch ein iPhone Mini. Eine kleinere Variante des iPhone 12. Die zwei kosten in den USA 699 und 799 Dollar. Schweizer Preise reiche ich wie immer nach, sobald ich sie habe.

Adios Netzteil

Tatsächlich Apple lässt künftig Kopfhörer und Netzteil weg. Natürlich nennt die Firma Umweltschutz-Aspekte als Grund. Ein hübscher Nebeneffekt: Dank den kleineren Boxen kann Apple mit dem selben Platz mehr iPhones transportieren.

MagSafe

Ja da schau her. Beim Mac war MagSafe damals das magentisch haftende Ladekabel. Das wurde vor ein paar Jahren abgeschafft. Nun ist die Technologie zurück. Beim iPhone. Magnete auf der Rückseite ziehen Hüllen, Ladekabel und anderes Zubehör „magisch“ an.

Nachtmodus

Jetzt gehts um die Kamera des iPhone 12. Ein Kritikpunkt am iPhone 11 wird schon mal behoben: Neu kann auch die Ultra-Weitwinkel-Kamera Nachtmodus. Aber wollen wir wetten, dass die Funktion nicht per Software ans iPhone 11 runtergereicht wird?

Spannend: Das iPhone 12 kann nun auch Nachtmodus-Zeitraffer aufnahmen. Man braucht dazu aber ein Stativ.

USA, USA, USA

Der heutige Event ist überraschend USA-lastig. Bei der Präsentation eines Spiels, das die Leistung des neuen A14-Prozessor zeigst, wird immer wieder der US-Telekomanbieter Verizon abgefeiert. Wie kam der wohl zu dieser Ehre?

Pech für die Schweiz?

Tatsächlich das aller schnellste 5G mit einer Technologie namens mmWave gibts wohl nicht für die Schweiz. Die Folie mit den beteiligten Telekomanbietern war nur ganz kurz zu sehen, aber ich habe keinen Schweizer Anbieter sehen können. Schade.

Und hier kommt schon die technische Erklärung des Telekomexperten:

Design

Und so sieht das neue iPhone 12 aus:

Super-Glas

Die neuen iPhones sind nicht nur kantiger, sie haben auch bessere Bildschirme (Oled) und - was mich besonders interessiert - ein neues Deckglas. Apple nennt es Ceramic Shield. Es soll 4mal bruchsicherer sein als das iPhone 11. Lang wird es nicht dauern, bis erste Tester ihre auf den Boden werfen.

iPhone 12

Jetzt beginnt die grosse Modell-Parade. Vermutlich gibt es 4 Varianten. Als erste kommt das iPhone 12.

5G

Wie erwartet wird 5G das grosse neue Ding - fürs iPhone. Bei der Konkurrenz gibts das schon länger. Aber mit dem Einstieg von Apple wird die Technologie endgültig massentauglich.

Ein Verizon-Manager schwärmt davon wie unglaublich schnell 5G sei. Ein Superlativ jagt den nächsten. Spannender als das Tempo ist aber, dass mit 5G mehr Smartphones gleichzeitig schnelles Internet nutzen können.

Gespannt bin ich, wie schnell das 5G von Apple wirklich ist. 5G ist nämlich nicht gleich 5G. Da gibt es unterschiedliche Standards und ein ziemliches Chrüsimüsi. Da werde ich nach der Ankündigung dann mal beim Telekomexperten meines Vertrauens nachfragen müssen, wie schnell die neuen iPhones in der Schweiz wohl sind.

Jetzt kommt das iPhone

So, fertig mit der Vorspeise. Jetzt gehts ums iPhone. Das wichtigste Produkt im Apple-Portfolio.

Gegensprechanlage Intercom

Ganz spannend: Der Homepod Mini ist auch eine Gegensprechanlage. Apple nennt das Intercom. Anders als WalkieTalkie auf der Apple Watch soll das nun auch mit dem iPhone und der Apple Watch funktionieren. Das wird also eine Art Audio-Kurznachrichten-Dienst. Spannend. Aber ob der Lautsprecher auch in die Schweiz kommt? Ich habe Zweifel. In den USA kostet er nur 99 Dollar.

Brauchen auch eine Steckdose

Mein Hauptproblem mit Mini-Lautsprechern: Sie besetzen auch eine Steckdose und brauchen nur minimal weniger Platz als ein etwas grösserer (deutlich besserer) Lautsprecher.

Klein, aber oho?

Der Mini-Lautsprecher klinge unglaublich gut und nur Apple könne sowas, meint ein Apple-Manager. Ich bin da mal etwas skeptisch. Zugegeben der Original-Homepod klingt gut, aber die Konkurrenz klingt auch nicht schlecht.

Interessant ist der Prozessor im Homepod Mini. Da steckst der selbe Chip drin, wie in der letztjährigen Apple Watch Series 5. Zum Vergleich: Im grossen Homepod steckt ein iPhone-Prozessor.