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Akustik im neuen StadtcasinoFehler sind gnadenlos hörbar

Vom Klavierabend über Streichquartett und Barockorchester bis zum Chor – wie schlagen sich Musiker im frisch renovierten Basler Musiksaal? Wir ziehen eine erste Bilanz.

Sommerflair während der Konzertpause: Blick auf den Stadtcasino-Anbau von Herzog & de Meuron.
Sommerflair während der Konzertpause: Blick auf den Stadtcasino-Anbau von Herzog & de Meuron.
Foto: Simon Bordier

Der frisch renovierte Musiksaal im Stadtcasino kann viel. Er kann dem Orchester dank langer Nachhallzeit zu Grösse verhelfen. Er verleiht dem Klang Brillanz. Und er kommt auch mit lauten Tuttischlägen klar, ohne die einzelnen Stimmen verschwimmen zu lassen (zumindest bei unverstärkten Konzerten). Doch eines vermag auch der für seine Akustik weltweit geschätzte Basler Musiksaal nicht: aus einem gestalterisch unbefriedigenden Klavierspiel ein beglückendes Konzerterlebnis zu machen.

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