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Eine Anstellung im Kunsthaus Zürich?Gesucht: Frischer Wind für ein klasse Museum

Christoph Becker, der Direktor des Kunsthauses Zürich, tritt 2022 zurück. Das ehrenwerte Haus sucht also eine neue Führungsperson. Was muss er oder sie mitbringen? Wir haben schon mal ein Jobprofil entworfen.

Das Kunsthaus Zürich sucht eine Direktorin oder einen Direktor per Ende 2022.  Wie es rauskommt? Ist offen.
Das Kunsthaus Zürich sucht eine Direktorin oder einen Direktor per Ende 2022. Wie es rauskommt? Ist offen.
Foto: Thomas Egli

Wir sind:

Das Kunsthaus Zürich katapultiert sich mit dem Erweiterungsbau von Chipperfield, der 2021 eröffnet, in die Spitzengruppe der europäischen Kunstmuseen. Mit der Sammlung Bührle verfügt es über einen einmaligen Schatz, der zu einem Publikumsmagneten erster Güte werden dürfte.

Wir suchen:

Eine initiative, international hervorragend vernetzte Persönlichkeit mit profunden Kenntnissen in Kunstgeschichte. Eine offene und transparente Kommunikation nach aussen und nach innen bereitet dem neuen Direktor oder der neuen Direktorin keine Mühe.

Wir freuen uns:

Wenn sich Kunstpersönlichkeiten wie Kathleen Bühler, Max Hollein, Sam Keller, Udo Kittelmann, Hans Ulrich Obrist, Susanne Pfeffer, Marc Spiegler, Reto Thüring, Nina Zimmer bewerben.

Wir bieten:

Ein Spitzensalär, das weit über dem Medianwert für Museumsdirektoren in der Schweiz liegt, der sich auf 11’250 Franken im Monat belaufen dürfte, ist selbstverständlich.

Wir erwarten:

Dass das Kunsthaus Zürich zu einem Hotspot auf der europäischen Museumslandkarte wird, der regelmässig durch relevante Ausstellungen nicht nur lokal oder regional, sondern auch international Aufsehen erregt.

Dass die Direktorin, der Direktor das Kunsthaus entschieden mit mehr Leidenschaft führt als der Stelleninhaber, der die Öffentlichkeit so sehr scheut, dass man sich wünschte, er hätte seinen Rücktritt nicht erst auf Ende 2022 erklärt.

Dass die neue Leitung mit einer klugen Anstellungspolitik und einer Gruppe von herausragenden Ausstellungsmachern frischen Wind in ein Museum bringt, dem kritische Stimmen nachsagen, dass es unter der jetzigen Führung seinen einstigen Glanz völlig verloren habe.

Dass mit kommunikativem Geschick alte und neue Leihgeber und Donatoren für das Museum gewonnen werden, sodass die Sammlung des Museums mit qualitativ erstklassigen Werkgruppen erhalten, erweitert und arrondiert werden kann.

Dass zwingend alle Gemälde auf ihre Echtheit überprüft werden, sodass das Museum nicht in die beschämende Situation kommt, einen «echten» Tizian zu einem «zugeschriebenen» Tizian degradieren zu müssen, wie das unlängst der Fall war.

Dass Zeichnungen von Künstlern wie Harald Naegeli, auch wenn sie auf die Aussenmauer des Museums gesprayt werden, keinesfalls zerstört werden.

Dass die Anstellungspolitik transparent ist und nicht in den Ruch kommen darf, dass am Museum Freunde oder Bekannte bevorzugt zum Zuge kommen, auch wenn das gesetzlich erlaubt ist.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann melden Sie sich doch mit Ihren vollständigen Unterlagen bei uns.