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«Das Dekret ist peinlich.»

«La Repubblica»

Covid-19 im Hotspot

Die Furcht der Sizilianer

Es fehlen 200’000 Feldarbeiter

24 Kommentare
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    Dr. Peter Kunzelmann

    Meine lieben BaZ-Redakteure,

    schaut Euch mal die Lebenswirklichkeit auf Sizilien an und danach erst sollte der Artikel geschrieben werden.

    Natürlich sind die Löhne sehr niedrig und die Unterkünfte für Erntehelfer halten keinen Vergleich mit den unsrigen in der Schweiz oder Deutschland stand. Es fehlt nicht am guten Willen sondern schlichtweg am Geld. Dies und die fehlenden Perspektiven sind der Grund dafür, dass die jungen Sizilianer die Insel verlassen, um sich anderswo eine Existenz aufzubauen.

    Damit fehlen dann natürlich helfende Hände bei der Feldarbeit.

    Und hier kommen als Lösung die schwarzafrikanischen Schutzsuchenden ins Spiel, die als Erntehelfer eingesetzt werden können.

    Bei uns auf Sizilien funktioniert das bestens!

    Da dort die staatlichen „Fürsorge“leistungen sehr gering sind, ist natürlich die Arbeitswilligkeit der Migranten sehr hoch.

    Bei der Olivenernte sind es vorzugsweise Schwarz-Afrikaner, die uns bei der Ernte unterstützen. Bezahlung erfolgt täglich bar auf die Hand in Abhängigkeit von der Erntemenge. Das System funktioniert bestens, denn:

    1) Arbeit gibt es genug

    2) Schwarz-Afrikaner sind ausreichend vorhanden

    3) Sie sind sehr fleissig

    4) Man kann sie auch unbeaufsichtigt arbeiten lassen

    Man muss nur wollen, und genau an diesem Punkt stehen wir Nordeuropäer uns unnötigerweise selbst im Wege!