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Kolumne Stark!Geschäfte zählen mehr als Werte

In Basels chinesischer Partnerstadt Shanghai werden Menschenrechte mit Füssen getreten. Und niemand stört sich daran.

Der grüne Alt-Regierungsrat Guy Morin (2.v.l.) zeigte sich gerne mit Vertretern von Shanghai und der Chinesischen Botschaft wie hier im Rahmen des Basler Mondfestes 2016.
Der grüne Alt-Regierungsrat Guy Morin (2.v.l.) zeigte sich gerne mit Vertretern von Shanghai und der Chinesischen Botschaft wie hier im Rahmen des Basler Mondfestes 2016.
Foto: Tamedia-Archiv

Der amerikanische Präsident Donald Trump und der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping haben beide schon das World Economic Forum (WEF) in Davos besucht. Die Resonanz in den Medien und in der Politik hätte kaum unterschiedlicher ausfallen können. Während beim Auftritt des frei gewählten (und unterdessen ebenso frei abgewählten) US-Präsidenten hohe Wellen der Empörung über das Land schwappten und zu Protesten und Demonstrationen aufgerufen wurde, schwankten die Reaktionen beim chinesischen Despoten zwischen Desinteresse und Euphorie. Xi zeigte sich, lobte das renommierte «Handelsblatt», «ebenso staatstragend wie verantwortungsvoll – als offener, liberaler Weltbürger. Eine mächtige Demonstration eines friedlichen, chinesischen Führungsanspruchs in der Welt.» (17.1.2017)

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