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Kaum Corona-Fälle in RiehenGeriatrie-Dorf bleibt von Seuche verschont

Obwohl nirgends sonst in der Schweiz so viele Menschen aus der Risikogruppe 65 plus leben wie in Riehen, gibt es kaum Virusopfer. Ist es Glück, Disziplin oder die Folge einer strengen Quarantäne der Altersheime? Die Gründe.

Die Bevölkerung der Gemeinde Riehen hat einen hohen Anteil an Senioren. Sie prägen das Dorfbild.
Die Bevölkerung der Gemeinde Riehen hat einen hohen Anteil an Senioren. Sie prägen das Dorfbild.
Foto: Tamedia / Reto Oeschger

In der Region eröffnete das Coronavirus sein Spektakel mit einem ersten Positivtest von einer Mitarbeiterin einer Kita in Riehen. Die Frau sowie alle Kinder und deren Familien, die mit ihr zu tun hatten, mussten in Quarantäne. Das war Ende Februar und der Auftakt des Schreckgespensts Corona, das aus dem freien Europa ein eingesperrtes machen sollte. Inzwischen hat Deutschland die Schweiz und damit das an der Grenze liegende Riehen zum Krisengebiet erklärt und die Grenze dichtgemacht, obwohl von der von Deutschland umschlossenen Gemeinde gar keine Gefahr ausgeht, auch wenn sie so viele Bewohner einer Risikogruppe hat wie sonst keine andere Kommune in der Schweiz.

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