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Politwirren in DornachGemeinderäte distanzieren sich von offizieller Abstimmungsbroschüre

Im Schwarzbubenland brach Ende Dezember ein Briefkrieg zwischen mehreren Exekutivmitgliedern aus. Die Kritik haftet wiederholt an Gemeindepräsident Christian Schlatter.

Steht einmal mehr in der Kritik: Gemeindepräsident Christian Schlatter.
Steht einmal mehr in der Kritik: Gemeindepräsident Christian Schlatter.
Foto: Nicole Pont

Wieder einmal reibt sich die Dornacher Wählerschaft entgeistert die Augen und fragt sich, was hier eigentlich vor sich geht. Ende Dezember erhielten viele Einwohnerinnen und Einwohner eine offizielle Hochglanzbroschüre der Gemeinde, in der im Namen des Gemeinderats für den Bau einer Sporthalle beim Schulhaus Brühl geworben wird: «Das Projekt ist eine Investition in die Zukunft der Gemeinde. Daher empfehlen Ihnen der Gemeinderat und Kommissionen, ein Ja zur Vorlage einzulegen», stand darin zu lesen.

Ein paar Tage später, beim abermaligen Blick in den Briefkasten, stellten die Bewohnerinnen und Bewohner der Schwarzbubengemeinde jedoch fest, dass nicht der gesamte Gemeinderat hinter dieser neuerlichen Abstimmungsempfehlung steht. Die Ratskollegen Annabelle Lutgen und Daniel Müller (beide FDP) sowie Marisol Fürst (SVP) versandten eine Stellungnahme, in der sie sich von dem amtlichen Hochglanzheft distanzierten.

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