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Hundeverbot für BettlerGegen das Tier als Accessoire beim Betteln

Bereits nach vier Tagen Unterschriftensammlung fordern gegen 1000 Personen ein Bettelverbot mit Tieren in Basel. Das Veterinäramt erhält Hinweise auf Missstände beim Betteln mit Hunden zu Mitleidszwecken.

Hund zu Mitleidszwecken beim Betteln an der Leine: Roma-Bettlerin vor dem Rathaus in Basel.
Hund zu Mitleidszwecken beim Betteln an der Leine: Roma-Bettlerin vor dem Rathaus in Basel.
Foto: Dominik Plüss

Wenn es um das Tierwohl geht, entgeht Tierschützerin Andrea Strähl, Parteimitglied bei der GLP, kein Detail: «Gerade jetzt sind bei den Bettlern die kleinen Hunde in Mode – Mischlinge, Pekinesen, Yorkshire mit Mäscheli auf dem Kopf und putzigem Mänteli um den Leib.» Damit aktivieren die Roma den Jöö-Effekt und öffnen damit die Portemonnaies der Passanten in der Stadt. Im Dezember waren die Huskys und Cocker-Spaniel der letzte Schrei – das Tier als Accessoire fürs Betteln. «Dann mussten wir feststellen, dass die Bettler die Hunde jeweils morgens einander zuteilen und für fünf Euro pro Tag ausleihen. Und damit die Vierbeiner den ganzen Tag an der Leine ruhig bleiben, werden die Tiere nicht selten mit Alkohol sediert», sagt Strähl, frühere Hundebesitzerin.

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