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Abbau bei GlobetrotterSchweizer Reiseveranstalter schliesst vier Filialen

Globetrotter schreibt dieses Jahr einen Verlust. Jetzt streicht er Reisebüros in Zürich, Bern und Interlaken – und wird Arbeitsplätze opfern.

Verordnet seinem Unternehmen eine Schrumpfkur: André Lüthi, Verwaltungsratspräsident von Globetrotter.
Verordnet seinem Unternehmen eine Schrumpfkur: André Lüthi, Verwaltungsratspräsident von Globetrotter.
Foto: Beat Mathys

Einen Tag, nachdem Hotelplan den Abbau von 425 Stellen bekannt gab, kommt aus der Schweizer Reisebranche schon die nächste Negativbotschaft: Der viertgrösste Reiseanbieter Globetrotter mit Hauptsitz in Bern schliesst wegen der Corona-Krise vier von aktuell 21 Filialen. Das bestätigt Dany Gehrig, Chef des Globetrotter Travel Service, gegenüber dieser Zeitung.

Spätestens bis Anfang kommenden Jahres werden die Filialen Zürich-Europaallee, Zürich-Löwenstrasse, Bern-Aarbergergasse und Interlaken geschlossen. Der genaue Zeitpunkt ist noch offen. In Zürich verbleiben damit zwei Filialen, jene am Rennweg und am Stadelhofen. In Bern gibt es noch die Filiale an der Neuengasse. Bereits Ende Februar ging die Filiale in Olten zu – allerdings nicht wegen Corona.

«Ganz ohne Stellenabbau wird es nicht gehen. Die Anzahl Stellen, die gestrichen werden, ist noch offen.»

Dany Gehrig, Chef des Globetrotter Travel Service

Das Personal muss auch um seine Jobs fürchten. «Ganz ohne Stellenabbau wird es nicht gehen», sagt Gehrig. «Die Anzahl Stellen, die gestrichen werden, ist noch offen.» Zurzeit beschäftigt Globetrotter 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Eine Zielvorgabe, wie viele Arbeitsplätze geopfert werden, gibt es nicht. Ziel ist jedoch laut Gehrig, dass das Unternehmen nächstes Jahr wieder eine Betriebsgewinnmarge von mindestens 1,5 Prozent erwirtschaftet. «In diesem Jahr ist es ziemlich sicher ein Verlust.»

Globetrotter leidet wie die ganze Reisebranche unter einem drastischen Einbruch der Reisetätigkeit. Darum zog sich Globetrotter-Verwaltungsratspräsident André Lüthi mit den Geschäftsleitern seiner 14 Tochtergesellschaften kürzlich auf die St. Petersinsel am Bielersee zurück, wie die SonntagsZeitung berichtete. An der Kadertagung wurden offenbar die Filialschliessungen und der Stellenabbau beschlossen.

22 Kommentare
    adel bouaziz

    Shade,sio einfach,Filialen und Arbeitsplatze verlieren.Kovid 19 muss besiegt werden...Von Wem? Selbstverständlich,von den Stammkunden, Bekannten,Freundin,kousins,nachbarn,deren Leute die,Grosses Gefühl haben und transformieren das Gefühl in eine leichte Wahrheit,um 1 oder2, 3, Reisen, jenach Finanzen bei diesem Reiseveranstalter zu buchen.Bitte,denken Sie Mal,wieviele Leute werden Jobs wegen Corona verlieren. Dieses Virus wird sicher bald inchallah verschwinden. Votre ami ADEL....