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Leidende JugendlicheGamen und Chatten: Basler Jugendarbeit zügelt ins Internet

Die Jugendtreffs mussten schliessen, auch draussen ist Kontakt nur mit Maske und Abstand möglich. Die Jugendarbeiter probieren deshalb, den Kontakt online aufrechtzuerhalten.

Bastian Bugnon vom Jugendzentrum Eglisee darf nur noch vor dem Treff Jugendliche empfangen.
Bastian Bugnon vom Jugendzentrum Eglisee darf nur noch vor dem Treff Jugendliche empfangen.
Foto: Dominik Plüss

Wenn Bastian Bugnon und Ufuk Tan sich an den Computer setzen, geht es oft wild zu und her. Da werden virtuelle Fussballmeisterschaften ausgetragen, sie rasen an Autorennen mit oder schiessen auf ihre Gegner. Ein Hobby? Nein, Arbeit. Jugendarbeit. Die beiden arbeiten in Basler Jugendtreffs, Bugnon im Eglisee, Tan im Bachgraben. Doch die Treffs sind, wie so vieles, wegen Corona geschlossen. Und die Jugendarbeiter versuchen, teils draussen in der Kälte, teils im virtuellen Raum, weiterhin für ihre Klientel da zu sein.

Kinder und Jugendliche leiden besonders unter der Corona-Pandemie. Im Dezember vermeldeten mehrere psychiatrische Kliniken in der Schweiz bei dieser Altersgruppe einen enormen Anstieg an stationären und ambulanten Therapien. Die Nachfrage ist sogar so gross, dass an einigen Orten lange Wartelisten bestehen. Die Probleme: Depressionen, Angststörungen, Suizidgedanken.

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