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Computerspiele und CoronaGamen bis zum Impfshot

Unser Autor kaufte sich eine Spielkonsole, als der Pandemiewinter anbrach. Nun fragt er sich, ob die reale Welt überhaupt die richtige ist. Ein Essay.

Der Hyperrealismus ist da: Szene aus «Fifa 21».
Der Hyperrealismus ist da: Szene aus «Fifa 21».
Foto: Screenshot

Als die Tage dunkler wurden und der zweite eidgenössische Fieberschub einsetzte, kaufte ich mir eine Playstation.

Ich spiele seither jeden Abend, und zwar immer dasselbe Spiel: die neuste Ausgabe von «Fifa», dem Fussballgame.

Entspannende Minuten an Tagen, die ich verbunkert im Homeoffice verbringe. Dann spiele ich zum Beispiel mit der Schweiz gegen den Proficlub einer gewissen chinesischen Stadt. Endresultat: Schweiz 3, Wuhan 0.

Die digitale Nati vor einem Spiel.
Die digitale Nati vor einem Spiel.
Screenshot Youtube

Ich bin immer noch verblüfft, wie real das hier alles aussieht. Und, seltsam: Weil Embolo und Seferovic und Sommer so echt erscheinen, kommt mir auch mein Sieg irgendwie echter vor – ja, fast ein wenig bedeutungsvoll.

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