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Beschwerden von allen SeitenFusion bereitet Eat.ch einige Probleme

Im Wachstumsmarkt der Essenslieferdienste haben sich Eat.ch und Takeaway.com zusammengeschlossen. Die Integration bringt einige Startschwierigkeiten.

Keine Gebühr bei Barzahlung

14 Tage Umsatz verloren

«Es fehlen ganze Kategorien an Speisen, was uns ebenfalls Umsatz kostet.»

Khanh Huynh, Restaurantbetreiberin Lotus Take Away
1 Kommentar
    Sacha Meier

    Beim ganz grossen Fressen im modernen Kapitalismus neofeudalistischer Prägung kommt es halt gelegentlich auch zu Magenverstimmungen - wie früher zur Zeit der Sozialen Marktwirtschaft (*1947, †1992) als gewisse neureiche Bürger sich durch riesige, mehrgängige physische Menüs kämpften und glaubten, ihre Leibesfülle würde ihre soziale Bedeutung wiederspiegeln. Eat.ch, bzw. die Mutter Takeaway.com zählen eben zu den modernen Geschäftsmodellen der aufstrebenden Dienstleistungsveredlungsindustrie, die durch neue digitale Vertriebsstrukturen per Kommission die produktive Leistung herkömmlicher Dienstleistungsbetriebe zulasten derer Mitarbeiter monetarisiert. Eigentlich ein Uber und AirBnB der Gastronomie - wie es booking.com ja mit der Hotellerie macht. Da braucht es halt Verdauungszeit, bis so eine grosse, steueroptimierte, multinationale Plattform koordiniert ist und gewinnbringend harmoniert. Das Plattformkonzept (virtuelle Ladenfläche/Dienstevermittlung gegen Gebühr) erfunden hat eigentlich zeitgleich Ebay und Jeff Bezos von Amazon. Alibaba, Banggood, Wish et alia haben das System nicht nur in China verbreitet und optimiert, sondern sind daran, es auch im Westen zu etablieren. Und zwar im B2B-, wie auch im B2C-Bereich.