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Olympiaserie«Für den Bruchteil einer Sekunde fliegt man schwerelos durch die Luft»

Lea Bachmann hievt sich mit dem Stab in über vier Meter Höhe. Die 23-jährige Athletin der Old Boys erzählt, weshalb Stabhochsprung vor allem auch Kopfsache ist und sich manche Fluggesellschaften weigern, ihre Arbeitsgeräte zu transportieren.

Rhythmus und Tempo sind beim Anlauf entscheidend. Lea Bachmann erreicht vor der Matte beinahe 30 Kilometer pro Stunde.
Rhythmus und Tempo sind beim Anlauf entscheidend. Lea Bachmann erreicht vor der Matte beinahe 30 Kilometer pro Stunde.
Foto: Rolf Stöcklin

Auch das Stabhochspringen dürfte in Zeiten von Corona nicht ganz einfach sein. Wie sahen Ihre letzten Wochen aus?

Ich habe zu Hause trainiert. Viel Krafttraining und viele Treppenläufe. Auf dem Trottoir habe ich 200 Meter für Intervalltrainings abgemessen. Und in der Stube liegt nun ein Stab unter der Kommode. Mit dem mache ich Trockenübungen. Mein Trainer Anatoly Gordienko kennt sich zum Glück sehr gut mit solchen Alternativen aus. Auch jetzt trainiere ich weiterhin möglichst viel von zu Hause aus. Im Stadion ist alles noch etwas kompliziert. Mein Trainer zum Beispiel kann dort nicht dabei sein, da er zur Risikogruppe gehört.

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