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Wenn die Privatsphäre im Abfall landet

Ein Privatmann fischte während Jahren Dokumente aus dem Müll von Autor John Updike – und stellt seine Funde nun ins Internet.

«Merci!»: Im Rahmen einer Sensibiliserungskampagne wurden in Lausanne sprechende Mülleimer aufgestellt (Mai 2004).
«Merci!»: Im Rahmen einer Sensibiliserungskampagne wurden in Lausanne sprechende Mülleimer aufgestellt (Mai 2004).
Jean-Christophe Bott, Keystone

Schutz für die Privatsphäre bietet am Ende wohl nur das Feuer des heimischen Ofens. Das gilt zumindest für tote Autoren von Rang, deren schriftliche Hinterlassenschaften inzwischen mit grosser Selbstverständlichkeit an öffentliche Archive übergeben werden, damit sie dort Gegenstand der Forschung werden können. Dabei scheint jedes Textstück – von Notizzetteln über Briefe bis zum Tagebuch – relevant zu sein, wenn es um die Frage geht, was den jeweiligen Autor zum Schreiben brachte und ­welche privaten Details und Erfahrungen er oder sie in ihren Büchern ver­texteten.

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