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Wegen ausländischer «Trollfarmen»Frankreich schafft Behörde gegen Fake News

Stephane Bouillon, Leiter des Generalsekretariats für nationale Verteidigung und Sicherheit.
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AFP/step

7 Kommentare
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    Jonas A. Keller

    Zu entscheiden, was gezielte Propaganda ist und was nur ehrliche (wenn auch vielleicht unbelegte) Theorie, ist nicht einfach. Vorsicht ist darum angesagt. Doch dass es Massnahmen braucht, ist für mich klar! Man stelle sich vor, man würde jeden Tag auf der Strasse zehn russischen Agenten begegnen, die einem antidemokratische Parolen ins Ohr flüstern. Im Internet aber wird das bislang einfach akzeptiert. Die Kosten für unser freies, demokratisches System, das schliesslich auf der Vernunft und der Faktenkenntnis der breiten Bevölkerung beruht, kann immens sein.

    Wahrscheinlich ist nur schon der Grundgedanke einer anonymen Zone verfehlt. Ich sehe wirklich keine Möglichkeit, wie die Welt davon profitieren könnte, dass ein Haufen Leute mit unverifizierter Identität unverifizierte Dinge ohne Konsequenzen in Millionen von Hirne pflanzen können. Der Mensch ist nun mal hochgradig imperfekt. Technologien, die ihm grosse Macht ohne irgendwelche Verantwortung geben, können nicht anders als den Machtmissbrauch zu fördern.

    Wie genau man damit umgehen soll, kann ich auch nicht sagen. Die Kontrollmöglichkeiten hinken der Technik hinterher, und selbst wenn es möglich wäre, birgt es zweifellos auch Gefahren für die Meinungsfreiheit. Im Mindesten aber braucht es eines: Mehr und bessere Bildung zur Medienkompetenz. Die Freiheit des Internets droht, uns zum verwirrten Mob zu entmündigen. Wir schulden es unseren Vorfahren, mehr noch aber unseren Nachfahren, unsere Mündigkeit zu verteidigen.