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Tourismus in der Corona-KriseFerienzoff in der Schweiz

Mit 40 Millionen Franken zusätzlich wird während der Pandemie um Gäste geworben. Nun kommt es an einigen Hotspots zu ungesunden Ballungen und Konflikten.

Willkommen in der Realität: Wie eine überbelegte Badi wirkt der Bergsee Lej Marsch im Oberengadin – mitten unter der Woche und noch vor den grossen Sommerferien.
Willkommen in der Realität: Wie eine überbelegte Badi wirkt der Bergsee Lej Marsch im Oberengadin – mitten unter der Woche und noch vor den grossen Sommerferien.
Foto: Hans-Ulrich Vollenweider

Eine Kamera gleitet im Morgenlicht an den schroffen Felsen des Alpsteins entlang auf den Aescher zu, diese wunderhübsche Bergbeiz im Appenzellerland. Sie ist weltberühmt, spätestens seit Hollywood-Star Ashton Kutcher das Restaurant vor einigen Jahren auf Instagram als einen von zwanzig geheimen Orten vorgestellt hat, die es zu besuchen lohnt. Jetzt mitten in der Corona-Kriseist der Aescher das Aufmachersujet auf der Website von Schweiz Tourismus. «Wir brauchen Schweiz», heisst es dazu als Slogan. Und schau da: Auf der Sonnenterrasse des Aeschers sind noch alle Sitzplätze freiwunderbar!

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