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Massenunruhen in den USAAnwälte von Floyd-Familie zweifeln Obduktionsergebnis an

Ein Foto des bei einem brutalen Polizeieinsatz gestorbenen George Floyd in Minneapolis.

Polizist wegen Mordes angeklagt

Der Polizist drückte sein Knie mehrere Minuten gegen den Nacken des verhafteten Floyd, Passanten filmten die Szene.

Obamas markante Worte

New Yorker Gouverneur steht hinter Demonstranten

Appell und nächtliche Ausgangssperre

red/sda

62 Kommentare
    Alex Aschwanden

    Dem Rassismus allein die Schuld zu geben, greift hier zu kurz. Das Problem ist vor allem hausgemacht und systemischer Natur. Auch die Corona-Krise hat gezeigt, dass die Leidtragenden vor allem die Armen sind. In der USA gilt seit jeher das Gesetz des Stärkeren. Es herrscht eine Kultur nicht unbedingt des Egoismus; aber des "jeder ist für sich selber verantwortlich". Hilfe von staatlicher Stelle kann nicht erwartet werden. Die Regierung schüttet zwar Gelder aus um Armut zu bekämpfen; aber völlig unkoordiniert an private Organisationen, an Staaten, an NGO's und es herrscht keinerlei Kontrolle wie und ob diese Gelder überhaupt eingesetzt werden. Auf deutsch gesagt; dem Staat ist es scheissegal; Hauptsache es kriegt jeder eine Mahlzeit am Tag und ist in der Lage zu Arbeiten. Alles weitere ist Luxus. Ein funktionierendes, gerechtes Sozialsystem gibt es nicht. Diese 40 Millionen US-Bürger, die zurzeit arbeitslos sind, erhalten kein Arbeitslosengeld, sondern müssen anstehen um Nahrungspakete zu erhalten. Die USA hat die höchste Zahl an Gefängnisinsassen weltweit; absolut gesehen (2 Mio.) und relativ (650 pro 100K Einwohner). Es ist offensichtlich, dass sich die USA soziologisch gesehen immer noch wilden Westen befindet und den einzelnen Bürger mehr oder weniger sich selber überlässt. Es ist nicht viel anders als zu Zeiten des Goldrauschs; die Barracken sind zwar grösser und hübscher geworden; aber das Elend genauso.