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Düstere rotblaue PerspektiveFCB droht Corona-Verlust von über zehn Millionen Franken

Warum kann der Kanton trotz funktionierendem Schutzkonzept im St.-Jakob-Park keine Ausnahme machen, und wie gross ist der wirtschaftliche Schaden, mit dem Rotblau nun rechnen muss? Die BaZ bemüht sich um Antworten.

Auch wenige Zuschauer sind noch viel zu viele: 9257 Menschen wie gegen Luzern wird der FCB in diesem Jahr nicht mehr empfangen können.
Auch wenige Zuschauer sind noch viel zu viele: 9257 Menschen wie gegen Luzern wird der FCB in diesem Jahr nicht mehr empfangen können.
Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)

Warum hat der Kanton Basel-Stadt die 1000er-Grenze wieder eingeführt?

Aus epidemiologischen Gründen. Die Fallzahlen stiegen auch in Basel-Stadt so sehr an, dass sich das Risiko eines Superspreader-Anlasses mit weitreichenden Folgen erhöhte. Am Donnerstag vermeldete Basel 75 Neuinfektionen. Das ist der grösste Anstieg an einem Tag seit Februar, als die Erhebung der Fallzahlen begann. Insgesamt zählt Basel-Stadt seit Ausbruch des Virus somit 1804 bekannte Infektionen. Kantonsarzt Thomas Steffen sagt: «Wir müssen jetzt Massnahmen ergreifen, um bestehende Interventionssysteme wie das Contact-Tracing und die Gesundheitsversorgung, insbesondere in den Spitälern, zu schützen.» Ebenso entscheidend für die Wiedereinführung der 1000er-Grenze waren die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen des Bundesrats, die seit Montag gelten: Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen im öffentlichen Raum sind verboten. Diese Vorgabe ist mit der Durchführung einer Grossveranstaltung kaum mehr vereinbar.

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