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Falsche Medienhelden

Der Schweizer Tom Kummer sprach mit Courtney Love über Genitalien, mit Mike Tyson über Nietzsche, mit Charles Bronson über Gartenanbau und Sharon Stone liess ihn gar zwischen ihre Beine schauen. Bloss: Die Interviews mit den Stars, die im Magazin der «Süddeutschen» erschienen, waren grösstenteils erfunden. Die beiden Chefredaktoren verloren ihren Job. Heute arbeitet Kummer, nachdem er der Berliner Zeitung alte Reportagen verkaufen wollte, als Tennislehrer in Los Angeles. Apropos: Am 21. Oktober kommt «Bad Boy Kummer» in die Kinos: Ein Film von Miklós Gimes über das weggeworfene Leben eines grossen Talents und über die Frage, was Wahrheit ist.
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