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Kolumne Christian SeilerFahren Sie jetzt nach Triest!

Die Stadt an der Adria ist etwas Besonderes, vor allem in kulinarischer Hinsicht.

Wofür es sich lohnt zu leben: Spagetti mit Krebsen in der Tavernetta al Molo am Hafen.
Wofür es sich lohnt zu leben: Spagetti mit Krebsen in der Tavernetta al Molo am Hafen.
Foto: Andrea Wyner

Ich verbrachte zuletzt ein paar Tage in Triest. Es waren typische Nachsaisontage, einerseits, und sie wärmten mich, buchstäblich und innerlich. Ich verbrachte Zeit in der Badeanstalt Ausonia, die noch geöffnet hatte, auch wenn nur das Sonnenbaden, nicht aber das Baden in der Adria erlaubt war – die Bademeister waren nicht mehr im Dienst, also waren zur Sicherheit die Treppen ins Wasser hochgeklappt worden. Ich sass allein in der riesigen Badi, schaute auf den Golf von Triest, wo zahlreiche Lastschiffe darauf warteten, dass ihre Ladung gelöscht werde, sah im Wasser eine bizarre Spiegeleiqualle, die ihre Kreise zog, und am Horizont das kreideweisse Schloss Miramare und die Burgen von Duino. Ich sortierte Möglichkeiten, ja, auch kulinarische.

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