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Vergleich mit JustizministeriumFacebook zahlt 14 Millionen wegen Diskriminierung von Arbeitern

«Facebook muss sich an die Bürgerrechtsgesetze halten»: Der Onlineriese akzeptiert den Vergleich. (Archivbild)
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Facebook will sich an Gesetz gehalten haben

AFP/chk

4 Kommentare
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    Sacha Meier

    Das ist ja fast schon tiefster Marxismus, den sich die US-Regierung da mit Facebook leistet. Jeder Konzern soll die Arbeitnehmer auswählen können, die nach dem Dafürhalten des Managements am besten für einen Job geeignet sind. Das kann neben der Bildung Wissen, Alter, Nationalität, Kulturkreis auch den Lohnanspruch betreffen. Nur die Hautfarbe, Religion und sexuelle Orientierung sind tabu. Offiziell mindestens. Machen unsere einheimischen Konzerne ja auch jeden Tag, indem etwa im Bauhandwerk bevorzugt Zuwanderer aus Portugal und den Balkanländern angestellt werden, weil deren Lohnansprüche etwas niedriger sind, die Leistungsbereitschaft hoch und die Integration samt Verständigung in den entsprechenden Teams einfacher ist. Umgekehrt werden jeden Monat so 3'000…3'500 ältere Einheimische mit dem zweithöchsten, oder höchsten BVG-Satz gegen günstigere Jüngere ausgetauscht - oft auch gezielt durch Zuwanderer. So bleibt unser Dienstleistungsangebot trotz unserer unantastbaren Hochpreisinsel bezahlbar, die Konzernaktionäre sind zufrieden und der internationale Arbeitsplatz- und Lohnwettbewerb samt der Economy 4.0 ist mittlerweile gesellschaftlich breit akzeptiert. Um auch letzte Zweifler zur Vernunft zu bringen, hat unsere Regierung für ausgewählte Ausgesteuerte ja das hochschwellige Ü60-Vorzeigeprogramm entwickelt. Darum müsste auch die US-Regierung zur Vernunft kommen und beim Vorliegen von Drittstaatenkontingenten akzeptieren, dass Konzerne ihre Quota auch gezielt ausschöpfen.