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Tech-Insider warnen vor Social Media«Facebook tötet die Demokratie»

Endloses Scrollen, ständige Push-Nachrichten: Die Technologie, die heute unser Leben bestimmt, wurde im Silicon Valley einst auch von Tristan Harris und Roger McNamee mitgestaltet. Dann stiegen sie aus. Ein Gespräch über Verhaltensmanipulation, Einsamkeit und Facebooks Verantwortung.

«Niemand will sich manipuliert fühlen», sagt Tristan Harris, Ex-Google-Mitarbeiter.
«Niemand will sich manipuliert fühlen», sagt Tristan Harris, Ex-Google-Mitarbeiter.
Foto: Jenny Kane (AP)

Mit welchen Tricks halten die Unternehmen uns vor den Bildschirmen?

Tristan Harris: Es ist das Belohnungssystem eines Glücksspielautomaten: das unendliche Scrollen, die Benachrichtigungen, die soziale Manipulation mit dem Gefühl, Ihre Freunde warten auf Sie oder haben irgendwas kommentiert. Es ist schwer, diesen Features zu widerstehen. Nehmen Sie die Comeback-E-Mail: Sie haben einen Dienst länger nicht benutzt, dann bekommen Sie mehr Mails von ihm. Wie ein Dealer, der sagt: «Oh, Sie benutzen das Zeug nicht so oft, ich melde mich deshalb öfter und werde immer aggressiver.»

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