Zum Hauptinhalt springen

Im Fokus: JorgeFabian Frei spricht von einer «Granate»

Im Spiel gegen den FC St. Gallen hat Linksverteidiger Jorge ein verheissungsvolles Debüt für den FCB gegeben. Trainer und Mitspieler sind voll des Lobes über den 24-jährigen Leihspieler von der AS Monaco.

Linksverteidiger Jorge wusste bei seinem ersten Einsatz für den FCB am Sonntag in St. Gallen zu überzeugen.
Linksverteidiger Jorge wusste bei seinem ersten Einsatz für den FCB am Sonntag in St. Gallen zu überzeugen.
Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)

Fabian Frei wollte nach dem Sieg gegen St. Gallen noch etwas loswerden, ehe es komplett untergeht. Auch auf die Gefahr hin, dass ihm seine Prognose irgendwann um die Ohren fliegen könnte, sagte Frei, «aber mit Jorge hat der Club meiner Meinung nach eine Granate verpflichtet».

Jorge, das ist der neue Linksverteidiger des FCB, der eigentlich Jorge Marco de Oliveira Moraes heisst. Dessen erstes Spiel ist nicht zuletzt wegen Freis Sprint-Tor über den halben Platz und des vielversprechenden Debüts von Pajtim Kasami etwas in den Hintergrund geraten. Doch der 24-Jährige hat seine Qualitäten angedeutet.

In der Defensive blieb er ohne erinnerungswürdige Fehler. Die Führung zum 1:0 leitete er mit seinem Pass auf Afimico Pululu ein. Und mit seinem Schuss in der 55. Minute hätte er fast das 3:1 für den FCB erzielt. Kein Wunder also, dass Frei und Trainer Ciriaco Sforza den Neuzugang in den höchsten Tönen loben.

«Er ist ein sehr laufstarker, sehr mutiger Spieler», sagt Sforza über den Leihspieler von der AS Monaco, der die Probleme auf der linken Abwehrseite nachhaltig beheben könnte. Mit Raoul Petretta hat der FCB dort zwar einen Spieler, der sich in den vergangenen Jahren etabliert und bewährt hat.

Den Begriff «Granate» hat man in Bezug auf Petretta bisher aber eher selten gehört.

So könnten die beiden Teams am Mittwoch auflaufen.
So könnten die beiden Teams am Mittwoch auflaufen.
Grafik: BaZ
1 Kommentar
    Hansruedi Balschbacher

    Ja, gegen St. Gallen war Jorge tatsächlich eine Granate, gestern gegen Zürich war er jedoch wie alle anderen eher ein Blindgänger.